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Basel Geheimtipps: Spaziergang zur Magnolienblüte & meine Route

20. März
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Sept.


📍Ort / Region: Basel, Basel-Stadt


Start / Ziel: Bahnhof Basel SBB

Strecke: ca. 4–5 km

Dauer: ca. 3–4 Stunden inklusive Pausen und Kaffee

Schwierigkeit: Leichter Stadtspaziergang, weitgehend flach


Familienfreundlich: Ja – die Route ist auch mit Kindern gut machbar und kinderwagenfreundlich.


Beste Reisezeit: Mitte März bis Mitte April, je nach Wetter und Blütezeit der Magnolien


Aktuell: Bei warmen Temperaturen kann die Magnolienblüte deutlich früher einsetzen. Vor dem Besuch lohnt sich deshalb ein Blick auf die aktuelle Blütensituation.


Route: Bahnhof SBB – Schützenhaus – Pauluskirche – Markthalle – Aeschenplatz – St. Alban-Quartier – Rheinufer – Wettsteinbrücke – Bahnhof SBB


Anreise mit ÖV: Bahnhof Basel SBB. Von dort Tram Nr. 1 oder 8 Richtung Brausebad bis zur Haltestelle Schützenhaus.


Anreise mit Auto: Parkhäuser rund um den Bahnhof SBB oder in der Innenstadt. Für den gesamten Spaziergang empfiehlt sich die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.


Nützliche Links:



Basel blüht: Auf Magnoliensuche durch die schönsten Ecken der Stadt


Basel im Frühling ist ziemlich einfach: Überall blüht irgendwas – und wenn man ein bisschen schaut, findet man auch die Magnolien.


Ich habe mir dafür eine Route zusammengestellt, die dich an ein paar der schöneren Ecken vorbeiführt. Ohne Stress, ohne Pflichtprogramm – einfach ein Spaziergang durch Basel mit Magnolien, Kaffee und dem, was sonst noch so passiert.



🌸 Magnolien in Basel – oder wie ich mir ausnahmsweise mal einen Plan gemacht habe


Ich wollte eigentlich nur schnell raus. Frische Luft, ein bisschen bewegen, nichts Grosses.


Am Ende sass ich mit einem Kaffee vor der Pauluskirche und habe Leute beobachtet.

Also… so viel zum Plan.



Die Pauluskirche...
Die Pauluskirche...
...und die Magnolienbäume, die aktuell blühen.
...und die Magnolienbäume, die aktuell blühen.

Wobei: Einen Plan hatte ich tatsächlich. Sogar einen ziemlich konkreten. Mit Tramverbindungen und allem drum und dran.


Ich dachte mir, ich mache das diesmal richtig.



Vom Bahnhof Basel SBB zur Pauluskirche – der Plan, der keiner blieb


Los ging’s beim Bahnhof SBB.


Wer mag, kann von hier noch einen kleinen Abstecher in den Margarethenpark machen – gerade im Frühling lohnt sich das mit den blühenden Bäumen besonders.


Und ja, dort spielte sich auch eine ziemlich düstere Geschichte ab, eine blutige Spur im Margarethenpark, die ich irgendwann mal aufgeschrieben habe.


Aber zurück zum Bahnhof: Von dort habe ich das Tram Nr. 1 (es geht auch die 8) Richtung Brausebad genommen und bin bei der Haltestelle Schützenhaus ausgestiegen.


Ein paar Schritte zurück – und ich stand schon bei der Pauluskirche.

So weit lief alles exakt nach Plan.


Das sollte sich später noch relativieren.



Magnolien bei der Pauluskirche – und natürlich brauche ich erst mal Kaffee


Die Magnolien dort kennt inzwischen jeder.

Also wirklich jeder. Aber inzwischen so viele, dass sie in den Bäumen rumklettern. Was man aber lassen sollte.



Aber – und das ist das Problem – sie sind halt einfach schön.


Doch was ich im Moment noch dringender brauchte als die Magnolien: Kaffee. Aber Kaffee-Mobil: noch zu. Also Plan B (der eigentlich mein Standard ist): selber organisieren.



Das Kaffee-Mobil vor der Paulskirche in Basel.
Das Kaffee-Mobil vor der Paulskirche und ein wunderschöner Sitzplatz davor.


Nichts wie hin zum Kiosk bei der Station Schützenhaus, Kaffee holen, auf die Stufen setzen.

Und dann erst mal… nichts tun.


Ich sass da, habe Leute beobachtet und mir gedacht: Eigentlich müsste ich weiter.


Hab ich dann auch, aber nicht auf der geplanten Route sondern ins Geschäft meines Sohnes. Dort gabs gleich nochmals einen Kaffee.



Markthalle Basel: „Ich schau nur kurz“ – die grösste Lüge des Tages


Irgendwann habe ich mich dann doch wieder bewegt.


Zurück ins Tram Nr. 1 (oder 8 ) und retour Richtung Markthalle.



Markthalle in Basel. Die Tramstation trägt denselben Namen.
Markthalle in Basel. Die Tramstation trägt denselben Namen.

Ich weiss nicht, wie oft ich mir dort schon gesagt habe: „Ich schau nur kurz rein.“

Ich weiss aber ziemlich genau, dass das nie funktioniert.


Irgendwas findet dich immer. In meinem Fall: Süsses.



Ob deftig oder...
Ob deftig oder...
...süss: irgendwas landet immer in meinen Fingern. Und Mund 😉
...süss: irgendwas landet immer in meinen Fingern. Und Mund 😉

Von der Markthalle zum Aeschenplatz – mein Verdauungsspaziergang


Nach dem Essen stand ich wieder vor der Entscheidung: Tram oder laufen.


Ich habe mich fürs Laufen entschieden und das Ganze als „Verdauungsspaziergang“ verkauft.


Zurück beim Bahnhof bin ich dann wieder ins Tram gestiegen – diesmal irgendeines, einfach nicht die Nr. 1 oder 2 – und eine Station bis zum Aeschenplatz gefahren.


Planmässig.



Magnolien in Basel: Die versteckten Schönheiten rund um den Aeschenplatz


Ab Aeschenplatz wurde es ruhiger. Und irgendwie auch anders.


Die Magnolien stehen hier nicht geschniegelt irgendwo rum, damit man sie fotografiert. Die stehen einfach da.


Zwischen Häusern, in Ecken, manchmal fast ein bisschen versteckt.

Und genau das passt ganz gut.



Magnolien auf dem Weg vom Aeschenplatz zum St. Alban-Tor.
Magnolien auf dem Weg vom Aeschenplatz zum St. Alban-Tor.


St. Alban-Quartier: Magnolien, alte Gassen und ein völlig übermotivierter Laubbläser


Im St. Alban-Quartier wurde es dann richtig ruhig. Fast schon verdächtig ruhig.

Und genau in diesem Moment hörte ich ein lautes Brummen.



Auf dem Weg runter an den Rhein durch die St. Alban-Vorstadt.
Auf dem Weg runter an den Rhein durch die St. Alban-Vorstadt.

Ein Arbeiter stand da und versuchte mit einem Laubbläser eine Handvoll Blätter zu kontrollieren. Die Blätter hatten allerdings ihre eigenen Pläne. Sie flogen einfach in alle Richtungen.


Er blies konzentriert weiter. Ich blieb stehen und tippte mir innerlich an die Schläfe.


In dem Moment blickte er mich an, zuckte mit den Schultern und ich - fühlte mich leicht ertappt.


Die Papiermühle im St. Alban ist immer einen Ausflug wert. Und gleich nebenan gibts auch Kaffee.
Die Papiermühle im St. Alban ist immer einen Ausflug wert. Und gleich nebenan gibts auch Kaffee.


Am Rhein entlang: Basels schönster Kontrast zwischen Altstadt und Roche-Türmen


Irgendwann landete ich am Rhein. Auf der einen Seite die Roche-Türme, auf der anderen die alten Häuser. Und ich irgendwo dazwischen.



Auf dem Weg die Alban-Fähre auf dem Rhein beobachten, das Münster im Hintergrund.
Auf dem Weg die Alban-Fähre auf dem Rhein beobachten, das Münster im Hintergrund.
Blick über einen der sogenannten Fischergalgen  zu den modernen Roche Türmen.
Blick über einen der sogenannten Fischergalgen zu den modernen Roche Türmen.


Ich blieb kurz stehen, schaute ein bisschen zu und merkte: Hier muss man gar nichts planen. Das läuft von allein.



Vom Rheinufer zurück zum Bahnhof Basel SBB – diesmal tatsächlich nach Plan


Kurz vor der Wettsteinbrücke ging es wieder nach oben. Beim Kunstmuseum stand ich dann wieder vor der Tramwahl.


Diesmal ganz klassisch: Tram Nr. 2 zurück Richtung Bahnhof SBB. Man kann ja nicht komplett vom Plan abweichen.


Direkt an der Wettsteinbrücke führt eine Treppe nach oben.
Direkt an der Wettsteinbrücke führt eine Treppe nach oben.

De-Wette-Park und Café zum Kuss – weil ein Kaffee immer noch geht


Zurück beim Bahnhof bin ich noch kurz in den De-Wette-Park rüber. Ins Café „Zum Kuss“, noch etwas trinken, kurz hinsetzen.


Und befand: War eigentlich eine ziemlich gute Idee, heute rauszugehen.

Auch wenn ich mich nicht ganz an meinen Plan gehalten habe.



Magnolien-Spaziergang durch Basel: Mein Fazit


Ich hatte einen Plan. Mit Tramverbindungen, Route und allem drum und dran.


Und am Ende habe ich ihn… sagen wir mal: flexibler ausgelegt.

War aber genau richtig so.


Also geniesst den Frühling


Corinna



 🌸 Basel, Magnolien und ein Plan mit Eigenleben


🌷 Plan: Magnolien anschauen.


Realität: Kaffee trinken.


🍰 Markthalle: „Ich schau nur kurz rein.“ – 😂 Ja, genau.


🗺️ Route: War vorhanden.


🌀 Umsetzung: Eher kreativ.


🌿 St. Alban: Wunderschön. Bis der Laubbläser kam.


🌊 Rhein: Kurz stehen bleiben, schauen und merken: Eigentlich muss man gar nicht immer irgendwohin.


❤️ Fazit: Ich wollte einfach nur ein bisschen raus.Bekommen habe ich Magnolien, mehrere Kaffees, etwas Süsses und einen Plan, der sich erfolgreich selbständig gemacht hat.


Und genau so darf Frühling sein. 🌸☕😉



👀 Weitere Ausfllüge rund um Basel:


Wenn du noch etwas weiter raus willst ist der Wasserturm auf dem Bruderholz perfekt, wenn dir die Innenstadt zu voll wird.


Oder du verlagerst den Spaziergang gleich auf das Bruderholz, dort ist es ruhiger und grüner und zu jeder Zeit lohnenswert.



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