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Jungfraujoch im Sommer: Top of Europe, Gletscher, Eispalast und ziemlich wenig Orientierung im Sommer:

5. Aug. 2022
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Aug.

📍 Ort / Region: Jungfraujoch / Berner Oberland


Start: Je nach Anreise Grindelwald oder Kleine Scheidegg

Ziel: Jungfraujoch, 3'454 m ü. M.

Dauer: ca. 4–6 Stunden, je nach Aufenthaltsdauer und Programm

Höhenmeter: Keine nennenswerten zu Fuss – die Bahnen übernehmen den Aufstieg

Schwierigkeit: Leicht – es handelt sich um einen Ausflug und keine klassische Wanderung


Trittsicherheit: Für Eispalast und Gletscherbereiche empfehlenswert


Schwindelfreiheit: Nicht zwingend erforderlich


Familientauglichkeit: Grundsätzlich sehr gut geeignet


Route: Anreise – Eigergletscher – Jungfraujoch – Alpine Sensation – Eispalast – Sphinx-Terrasse – Gletscherplateau – Rückfahrt


Beste Reisezeit: Ganzjährig. Im Sommer locken Gletscherwelt und Aussicht, im Winter zeigt sich das Jungfraujoch besonders winterlich.


Besonderheit: Das Jungfraujoch liegt auf 3'454 m ü. M. und beherbergt den höchstgelegenen Bahnhof Europas. Dazu kommen Eispalast, Sphinx-Terrasse, Aletschgletscher und Alpine Sensation.


Meine Empfehlung: Genügend Zeit einplanen und Fahrplan und Route vorher anschauen. Wir haben das mit der Orientierung eher auf die kreative Art gelöst.


Anreise ÖV: Mit dem Zug nach Grindelwald oder via Kleine Scheidegg zum Jungfraujoch.


Anreise Auto: Gebührenpflichtige Parkplätze stehen direkt beim Grindelwald Terminal zur Verfügung.


Mit dem Eiger Express: Vom Grindelwald Terminal geht es mit der Gondel direkt zum Eigergletscher. Von dort fährt die Zahnradbahn weiter zum Jungfraujoch.


Mit der Zahnradbahn: Wer die klassische Variante ab Grindelwald mit dem Zug wählt, fährt nach Grindelwald Grund. Der Bahnhof liegt nur etwa 5 Gehminuten vom Grindelwald Terminal entfernt.





Jungfraujoch im Sommer: Ein Ausflug zum Top of Europe mit erstaunlich wenig Orientierung


Jungfraujoch und die höchstgelegene Bahnstation Europas.
Jungfraujoch und die höchstgelegene Bahnstation Europas.

Das Jungfraujoch. Top of Europe. 3'454 Meter Höhe, Gletscher, Eispalast und eine Aussicht, bei der man eigentlich nur noch ehrfürchtig „Wow“ sagen müsste.


Eigentlich.


Meine Freundin, meine Schwester, meine Schwägerin und ich machten uns auf den Weg nach oben. Wir hatten einen Gutschein, gute Laune und einen groben Plan.

Der grobe Plan lautete:


Hochfahren. Gucken. Wieder runter.


Klang machbar.


Dass sich bereits bei der ersten Zugverbindung herausstellen würde, dass wir vier Frauen zwar durchaus reisefähig, aber nicht unbedingt bahnkompetent waren, ahnten wir da noch nicht.


Das Jungfraujoch hatte ich jahrelang auf meiner persönlichen „Irgendwann vielleicht“-Liste. Dank eines Gutscheins wurde aus dem „irgendwann“ ziemlich spontan:


„Na dann fahren wir halt jetzt.“


Und damit begann unser Ausflug ins ewige Eis.


Oder zumindest in die Richtung.



Jungfraujoch buchen: Wenn der Gutschein plötzlich vier Frauen auf den Berg bringt


Vom Jungfraujoch hatte ich schon viel gehört: hoch, kalt, schön und ziemlich touristisch.


Einmal im Leben wollte ich schon hin. Aber ob das nun heute, morgen oder in fünf Jahren passieren würde, war mir ziemlich egal.


Dann kam meine Freundin mit einem Gutschein. Die Fahrt kostete nur noch die Hälfte und der Gutschein war für vier Personen gültig. Also fragte mich meine Freundin an.


Meine Schwester und meine Schwägerin bekamen davon Wind und fragten:

„Und wir?“


Tja.


Vier Personen. Vier Plätze. Problem gelöst. Hundesitter organisiert.


Damit war alles klar.


Theoretisch.



Anreise zum Jungfraujoch: Gondel oder Zahnradbahn?


Statt mit der Zahnradbahn ging es mit dem Eiger Express direkt hoch zum Eiger.
Statt mit der Zahnradbahn ging es mit dem Eiger Express direkt hoch zum Eiger.

Schon beim Buchen standen wir vor der ersten wichtigen Frage:

Gondel oder klassische Variante mit dem Zug ab Grindelwald?


Keine Ahnung.


Wir entschieden uns für den Zug, inklusive Sitzplatzreservation. Warum? Keine Ahnung.


Im Nachhinein ziemlich bezeichnend für diesen Tag.


Am Tag selbst standen wir im Grindelwald Terminal und suchten unseren reservierten Zug. Wir suchten. Wir schauten. Wir suchten noch einmal.


Kein Zug.


Was wir nicht wussten: Im Terminal fährt gar kein Zug. Für die klassische Variante hätten wir nach Grindelwald Grundgemusst, etwa fünf Gehminuten entfernt.

Das wussten wir natürlich ebenfalls nicht.


Also standen wir da wie vier Frauen, die zwar ein Zugticket, aber keine Ahnung hatten, wo der Zug dazu war.


Dann sahen wir die Gondel. Die fuhr. Problem gelöst.

Dachten wir.


Also stiegen wir in den Eiger Express und fuhren zum Eigergletscher.


Unsere Sitzplatzreservation durfte derweil ohne uns weiterfahren.



Eigergletscher: Wo ist der Eiger? Natürlich in den Wolken


Mit der Gondel ging es direkt vom Grindelwald Terminal zum Eigergletscher.

Wir genossen die Aussicht und beobachteten das grün-gelbe Zügli, das sich den Berg hinaufarbeitete.


Härzig.


Unser Zug wartete ja oben. Dachten wir.


Am Eigergletscher passte dann die Abfahrtszeit auf unseren Tickets nicht so recht zur nächsten Zugverbindung.

Also fragten wir nach.


Wir müssten auf den nächsten Zug warten, erklärte uns der freundliche Mitarbeiter.


Aha.


Langsam wurde uns klar, dass unsere Reiseplanung gewisse kreative Elemente enthielt.


Also tranken wir Ovomaltine und Cappuccino.


Der Eiger war übrigens nicht zu sehen.

Er hatte sich komplett in Wolken eingepackt.


Vielleicht wusste er bereits, dass vier Frauen unterwegs waren, die nicht einmal den Zug gefunden hatten, der gar nicht dort fuhr.



Mit der Bahn zum Jungfraujoch: Vom grünen zum roten Zügli


Endlich im richtigen Zug: Der rote fährt vom Eiger direkt hoch zum Jungfraujoch.
Endlich im richtigen Zug: Der rote fährt vom Eiger direkt hoch zum Jungfraujoch.

Endlich ging es weiter.

Der rote Zug fährt vom Eigergletscher direkt zum Jungfraujoch.


Dann standen wir wieder an.


Eine nette Dame sah uns an:

„Falsche Station, Mädels!“


Aha.


Wir hätten vom grün-gelben auf den roten Zug wechseln müssen.

Nur waren wir ja mit der Gondel gekommen.


Wir hatten es also tatsächlich geschafft, am falschen Ort auf den falschen Zug zu warten.


Konsequent.


Kein Problem. Sie schaltete uns frei.


Kaum waren wir wieder sortiert, kam schon der nächste Mitarbeiter:

„Was macht ihr hier? Falscher Ort!“


Langsam wurde es peinlich. Nicht sehr. Aber so ein bisschen.


Wir erklärten, dass wir eigentlich zum Jungfraujoch wollten.

Das schien ihm zu reichen.


Irgendwann sassen wir tatsächlich im richtigen Zug.


Diesmal sogar absichtlich. 😄



Eismeer am Jungfraujoch: Fünf Minuten Eis und grosse Augen


Beeindruckender Ausblick auf das Eismeer.
Beeindruckender Ausblick auf das Eismeer.

Endlich ging es weiter.


Die Strecke zwischen Eigergletscher und Jungfraujoch verläuft grösstenteils durch den Tunnel. Das wussten wir natürlich nicht. Warum sollte man auch vorher alles wissen?


Plötzlich hielt der Zug.

„Eismeer – fünf Minuten Aufenthalt.“

Also raus.


Wir machten das, was wir mittlerweile ziemlich gut konnten: Wir liefen der Menge hinterher.


Und dann standen wir tatsächlich vor einer beeindruckenden Welt aus Eis, Schnee und Bergen.

Fünf Minuten sind nicht viel.

Aber für grosse Augen reichen sie.


Wir fotografierten, staunten und versuchten herauszufinden, welche Berge wir da eigentlich sahen. Erfolglos.


Selbst wenn uns jemand die Namen gesagt hätte, wären sie beim Einsteigen wieder aus meinem Kopf verschwunden. Aber schön war es. Sehr schön.


Wer dagegen einen Gletscher lieber mit Wanderschuhen als mit der Bahn besucht, findet bei meiner Wanderung zum Oberaargletscher die etwas sportlichere Variante – inklusive Oberaarsee, Geröll und dem guten Gefühl, sich das Gletschererlebnis tatsächlich erlaufen zu haben.



Jungfraujoch Sehenswürdigkeiten: Was es auf 3'454 Metern zu entdecken gibt


Der höchstgelegene Bahnhof Europas: Das Jungfraujoch.
Der höchstgelegene Bahnhof Europas: Das Jungfraujoch.

Oben angekommen, merkten wir schnell: Das Jungfraujoch ist nicht einfach ein Aussichtspunkt. Es ist eine komplette Erlebniswelt im Hochgebirge.


Alpine Sensation, Eispalast, Sphinx-Terrasse, Gletscherplateau, Aussicht auf den Aletschgletscher – und dazwischen ziemlich viele Menschen.


Sehr viele Menschen. Aber gut.

Wir waren schliesslich nicht wegen der Einsamkeit hier.



Alpine Sensation: Geschichte zwischen Schneekugel und Gedenktafeln


Heute können Touristen aus aller Herren Länder den Ausflug hier geniessen, während...
Heute können Touristen aus aller Herren Länder den Ausflug hier geniessen, während...
... vor mehr als hundert Jahren die Arbeiter hier schufteten und einige dabei ihr Leben liessen.
... vor mehr als hundert Jahren die Arbeiter hier schufteten und einige dabei ihr Leben liessen.

Die Alpine Sensation führt durch einen rund 250 Meter langen Gang und erzählt die Geschichte des Baus der Jungfraubahn.

Dabei wird auch an die Arbeiter erinnert, die unter enormen Bedingungen am Berg gearbeitet haben und teilweise ihr Leben verloren.


Das hat mich tatsächlich beeindruckt.


Wir laufen heute durch beleuchtete Gänge und fotografieren uns gegenseitig.

Die Männer damals haben sich mit Pickel und Schaufel durch den Berg gearbeitet.

Da wirkt selbst ein Wanderrucksack plötzlich ziemlich überflüssig.



Eispalast: Wenn man plötzlich wieder das Gehen lernen muss


Ob Eisbären oder...
Ob Eisbären oder...
... Scrat: Es gibt allerhand im Eispalast zu entdecken.
... Scrat: Es gibt allerhand im Eispalast zu entdecken.

Danach ging es in den Eispalast.

Die künstlichen Gletscherstollen wurden in den 1930er-Jahren von Bergführern mit Pickel und Säge geschaffen.

Heute schlendert man durch Eisgänge und bestaunt Skulpturen.


„Schlendert“ ist allerdings ein grosses Wort.

Der Boden war glatt.

Sehr glatt.


Ich bewegte mich entsprechend vorsichtig durch die Gänge und hoffte, dass mein Körper nicht spontan beschliessen würde, eine eigene Richtung einzuschlagen.


Zwischen den Eisskulpturen entdeckten wir auch Scrat aus Ice Age.

Den kleinen Kerl mit der Eichel.

Und ich muss sagen: Ich fühlte mich ihm an diesem Tag sehr verbunden.



Sphinx-Terrasse: Aletschgletscher, Mönch und ein kleiner Zwischenfall


Die Sphinx-Terrasse...
Die Sphinx-Terrasse...
... mit direktem Blick auf den Mönch.
... mit direktem Blick auf den Mönch.

Mit dem Lift ging es hinauf zur Sphinx-Terrasse.

Und dann war da diese Aussicht.


Der Aletschgletscher, der Mönch und die umliegenden Berge lagen vor uns.

Atemberaubend. Wirklich.


Aussicht vom Jungfraujoch über den Aletschgletscher Richtung Wallis.
Aussicht vom Jungfraujoch über den Aletschgletscher Richtung Wallis.

Nur ein junger Mann schien das etwas anders zu empfinden und musste sich auf dem Gitter übergeben – vermutlich wegen der Höhe.


Unser Mitleid hatte er sofort. 3'454 Meter sind eben nicht für jeden Magen ein Wellnessprogramm.


Für mich war das trotzdem der Moment, in dem ich dachte:

Ja. Das sollte man einmal gesehen haben.



Gletscherplateau: Noch näher an der hochalpinen Welt


Das lange Anstehen für ein Foto mit Schweizer Fahne.
Das lange Anstehen für ein Foto mit Schweizer Fahne.
Blick vom Jungfraujoch hinüber zum Berggipfel der Jungfrau. Und ja, es ist der höchste Gipfel.
Blick vom Jungfraujoch hinüber zum Berggipfel der Jungfrau. Und ja, es ist der höchste Gipfel.

Anschliessend ging es hinaus aufs Gletscherplateau.

Aletschgletscher, Mönch, Jungfraujoch – die Bergwelt präsentierte sich noch einmal aus einer anderen Perspektive.


Auch die berühmte Schweizer Fahne für das obligatorische Touristenfoto war da.

Wir stellten uns nicht an.

Man muss schliesslich nicht jede Tradition mitmachen.


Die Mönchsjochhütte liessen wir ebenfalls aus.

Der Weg dorthin wäre ein eigener kleiner Ausflug gewesen.

Für heute hatten wir genug Bergluft.


Und noch etwas stand auf unserer To-do-Liste:

Schokolade.



Lindt-Schokolade auf dem Jungfraujoch: Ein bisschen Vernunft muss sein


Bevor ihr Schoggi kauft, könnt ihr auch etwas über Herstellung und Geschichte von Lindt erfahren.
Bevor ihr Schoggi kauft, könnt ihr auch etwas über Herstellung und Geschichte von Lindt erfahren.

Natürlich schauten wir bei Lindt vorbei.


Und natürlich verliessen wir den Laden mit einem Sack Schoggikugeln.

Man fährt schliesslich nicht auf 3'454 Meter hoch, um anschliessend ohne Schokolade wieder nach Hause zu gehen.


Das wäre geradezu fahrlässig.



Rückfahrt vom Jungfraujoch: Und wo müssen wir jetzt hin?


Irgendwann hiess es Rückfahrt.

Und damit begann der letzte Akt unserer Orientierungslosigkeit.


In welche Richtung fährt der Zug eigentlich?

Wir rätselten.

Der Schaffner fragte:

„Was sehen Sie dort?“

Meine Freundin:

„Äh … den Tunnel?“

Schaffner:

„Falsch. Das ist das Ende des Tunnels. Da fährt nichts mehr durch.“

Aha.


Damit war die Fahrtrichtung geklärt.


Mittlerweile suchten wir unsere Orientierung nicht mehr.

Wir hatten akzeptiert, dass sie heute einfach nicht dabei war.



Kleine Scheidegg und Grindelwald: Der Eiger versteckt sich bis zum Schluss


Das berühmte Hotel des Alpes auf der kleinen Scheidegg und irgendwo dahinter hüllt sich der Eiger in Nebel.
Das berühmte Hotel des Alpes auf der kleinen Scheidegg und irgendwo dahinter hüllt sich der Eiger in Nebel.
Erst bei der Rückfahrt nach Grindelwald liess er sich kurz blicken.
Erst bei der Rückfahrt nach Grindelwald liess er sich kurz blicken.

Auf der Kleinen Scheidegg mussten wir natürlich noch herausfinden, wo der Eiger ist.


Man erklärte es uns.

Wir schauten.

Nichts.

Der Eiger blieb verschwunden.


Immerhin zeigte er sich auf der Talfahrt irgendwann noch ein bisschen.

Da war er! Wir hatten ihn tatsächlich gefunden.

Fast.


Und zurück in Grindelwald ? Gelang es uns tatsächlich noch, an der falschen Station auszusteigen.


Das war dann eigentlich der perfekte Schlusspunkt.



Lohnt sich ein Ausflug zum Jungfraujoch?


Ja. Das Jungfraujoch ist touristisch und nicht gerade günstig. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.


Aber die hochalpine Landschaft, der Aletschgletscher, die Sphinx-Terrasse und der Eispalast sind beeindruckend.


Ich hatte vor dem Ausflug nie das Gefühl, dass ich unbedingt aufs Jungfraujoch müsse.


Jetzt bin ich froh, dass ich dort war.


Und wer mit etwas Humor und einer gewissen Gelassenheit anreist, kann sogar unsere spezielle Zusatzattraktion erleben:


Orientierungslosigkeit mit Aussicht.


Und falls ihr wissen wollt, wie ein anderer Ausflug auf fast 3000 Metern ausgegangen ist: Bei meinem Glacier-3000-Ausflug war der Gletscher ebenfalls nicht ganz der erwartete Star. Dafür hatte dort das Dessert seinen grossen Auftritt.



Mein Fazit: Top of Europe – Orientierung irgendwo darunter


Orientierungslos aber bestens gelaunt.
Orientierungslos aber bestens gelaunt.

Ich wollte das Jungfraujoch irgendwann einmal sehen.

Dank eines Gutscheins wurde aus „irgendwann“ ziemlich spontan „jetzt“.

Und ich bin froh, dass wir gefahren sind.


Wir haben Gletscher gesehen, Eis bestaunt, Schokolade gekauft und uns mehrfach gefragt, wo wir eigentlich hinmüssen.


Den Eiger haben wir gesucht. Die richtige Station nicht immer gefunden. Den richtigen Zug meistens.


Und die Orientierung?

Die war vermutlich noch unten im Tal.


Meine Schwägerin brachte es am Ende perfekt auf den Punkt:

„Was für eine verpeilte Frauentruppe!“


Recht hatte sie.


Aber langweilig war es definitiv nicht.



Corinna



🏔️ Mein persönlicher Jungfraujoch-Merksatz


🎟️ Gutschein:

50 Prozent Rabatt und plötzlich fährt man 3'454 Meter hoch.


👭 Wir vier:

Gute Laune, wenig Orientierung, null Langeweile.


🚆 Die Züge:

Grün, gelb, rot – irgendwann war uns die Farbe egal.


☁️ Der Eiger:

War da. Wir wussten es. Er wollte nur nicht gesehen werden.


🍫 Schokolade:

Hat uns zuverlässig zurück ins Leben geführt.


😂 Die Orientierung:

Wir haben sie gesucht. Sie hatte offenbar Urlaub.


Fazit:

Jungfraujoch? Jederzeit wieder. Mit Plan? Mal sehen.



🥾 Noch nicht genug vom Berner Oberland?


Dann hätte ich da noch ein paar Ideen. Diesmal allerdings ohne Gondel, Zahnradbahn und die Frage, wo wir eigentlich hinmüssen. 😄



Wer spektakuläre Bergkulissen mag und lieber auf eigenen Füssen unterwegs ist, wird hier glücklich. Orientierung gibt's übrigens auch – meistens.



Eiger, Mönch und Jungfrau zum Greifen nah. Und eine Wanderung, bei der wir ausnahmsweise wussten, wo wir hinwollten.



Staubbachfall, Trümmelbachfälle und eine Landschaft, bei der man fast automatisch „Wow“ sagt. Sehr viel Schweiz auf ziemlich engem Raum.



Etwas weiter weg, aber herrlich wild. Und wer Prosecco im Rucksack mitschleppt, hat die Prioritäten ohnehin schon ziemlich gut sortiert.





























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