Raron im Wallis: Rilkes Grab, Felsenkirche & ein Dorf voller überraschender Geschichten
- Corinna
- 27. Dez. 2024
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
📍 Wo: Raron, Oberwallis (zwischen Visp und Steg)
Dauer:
Rundgang durch Raron: ca. 1.5–2 Stunden
Mit Kirchen & Aussicht: +1 Stunde
Aufstieg:
Kurz, aber steil (Burgkirche = kleiner Fitness-Test inklusive)
Anreise:
Auto: Parkmöglichkeiten im Dorf vorhanden
ÖV: Bahnhof Raron, wenige Gehminuten ins Zentrum
Highlights:
Burgkirche St. Romanus auf dem Felsen
Grab von Rainer Maria Rilke
Felsenkirche St. Michael (in den Berg gebaut!)
Historische Häuser & Zendenratshaus
Aussicht über das Rhonetal
Gut zu wissen:
Gute Schuhe empfohlen (es geht ordentlich bergauf)
Perfekt als kurzer Kultur- & Aussichtsausflug
Was haben ein weltberühmter Dichter, ein ziemlich spektakulär gelegener Friedhof und zwei aussergewöhnliche Kirchen gemeinsam? Richtig: Sie alle führen nach Raron.
Der kleine Ort im Oberwallis wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar – zumindest, wenn man unten in der Ebene vorbeifährt. Doch wer sich die Zeit nimmt, einen Abstecher zu machen, entdeckt schnell: Raron hat mehr zu bieten als gedacht.
Zwischen steilen Felswänden, alten Häusern und überraschend viel Geschichte wartet hier ein Ausflug, der irgendwo zwischen Kultur, Aussicht und „ach, das hätte ich jetzt nicht erwartet“ liegt. Und mittendrin: das Grab von Rainer Maria Rilke – mit Blick über das Tal, den er selbst so sehr geschätzt hat.

Raron im Wallis – unscheinbar in der Ebene, überraschend am Hang
Raron liegt in der Walliser Ebene zwischen Steg und Visp – also genau dort, wo man meistens eher durch- als anhält. Zwischen Industrie, Autostrasse und dem „hier wohnt man halt“-Gefühl wirkt die Umgebung auf den ersten Blick definitiv nicht wie ein Postkartenmotiv.
Die Ebene entlang der Route vom Lötschberg bis nach Brig ist so ein Ort, den man gerne mal unterschätzt. Oder ehrlicher gesagt: einfach ignoriert, weil man sowieso nur auf dem Weg von A nach B ist.
Aber – und jetzt kommt das grosse Aber – genau hier lohnt sich das kurze Abbiegen.
Denn wer sich die Zeit nimmt, ein bisschen genauer hinzuschauen, entdeckt plötzlich Orte, bei denen man sich fragt, warum man eigentlich nicht schon längst ausgestiegen ist. Und genau so ein Ort ist Raron.
Heute zeige ich euch gleich zwei, drei oder vielleicht sogar vier Gründe, warum sich ein Stopp hier definitiv lohnt – inklusive Aussicht, Geschichte und einem gewissen Herrn Rilke, der das Ganze ziemlich gut gefunden hat.
Rainer Maria Rilke & seine Verbindung zu Raron

Beginnen wir mit Rainer Maria Rilke, dem österreichischen Lyriker, der heute eng mit dem kleinen Ort Raron im Wallis verbunden ist.
Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke geboren. Seine Kindheit war nicht ganz einfach: Eine ältere Schwester war kurz vor seiner Geburt gestorben, und die Mutter zog ihn in den ersten Jahren teilweise als Mädchen gross. Das Verhältnis zur Mutter blieb dadurch später eher schwierig.
Nach der Trennung der Eltern im Jahr 1884 wuchs Rilke zeitweise bei seiner Mutter auf und besuchte später die Schule in Prag. Er studierte Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie und begann danach ein Leben, das von Reisen und künstlerischen Begegnungen geprägt war. Eine feste Heimat hatte er lange nicht.
1901 heiratete er, im selben Jahr kam seine Tochter Ruth zur Welt. Trotzdem blieb sein Leben weiterhin unruhig, und er war viel in Europa unterwegs, immer auf der Suche nach Orten, wo er etwas Ruhe fand.
Diese fand er schliesslich im Wallis. 1921 zog Rilke ins Château de Muzot oberhalb von Siders. Dort arbeitete er an wichtigen Werken, doch schon bald wurde er schwer krank. Die Diagnose Leukämie wurde erst kurz vor seinem Tod eindeutig gestellt.
In dieser Zeit schrieb er auch über seinen Wunsch, in Raron begraben zu werden:
„Ich zöge es vor, auf dem hochgelegenen Kirchhof neben der alten Kirche zu Raron zur Erde gebracht zu sein. Seine Einfriedung gehört zu den ersten Plätzen, von denen aus ich Wind und Licht dieser Landschaft empfangen habe, zusammen mit allen den Versprechungen, die sie mir, mit und in Muzot, später sollte verwirklichen helfen.“
Rilke starb am 29. Dezember 1925 und wurde am 2. Januar 1926 in Raron beigesetzt – so, wie er es sich gewünscht hatte.
Burgkirche St. Romanus & Rilkes Grab



Und damit kommen wir zur Burgkirche St. Romanus – dem Ort, an dem Geschichte, Aussicht und ein ziemlich berühmtes Grab aufeinandertreffen. Denn an der Südseite der Kirche liegt Rainer Maria Rilke. Eher unspektakulär, aber genau das passt irgendwie gut zu ihm. Und zum Wallis.
Die Kirche selbst hat auch schon einiges erlebt. Der Bietschbach war in den Jahren 1414 und 1494 offenbar nicht besonders gut auf die alte Dorfkirche zu sprechen und sorgte gleich zweimal für Überschwemmungen.
Die Lösung war dann ebenso pragmatisch wie konsequent: Man baut die Kirche einfach etwas höher.
So entstand zwischen 1512 und 1518 unter der Leitung von Baumeister Ulrich Ruffiner die heutige Burgkirche – direkt auf dem Burghügel, dort wo es trocken und vor allem sicherer ist. Sie thront seither ziemlich gelassen über dem Dorf und wirkt von unten fast ein bisschen so, als würde sie alles im Blick behalten.
Der Weg hinauf zur Burgkirche – kurz, steil & erinnerungswürdig


Der Weg zur Burgkirche führt einmal mitten durch die alten Häuser von Raron steil den Hang hinauf. Kurz gesagt: Man ist schnell oben – aber eben nicht ganz ohne Schnaufen.
An diesem Tag schien die Sonne, obwohl es eigentlich noch ziemlich winterlich war. Das Resultat war entsprechend: ich war wieder mal zu warm angezogen und trug meinen Wintermantel in der Hand spazieren. Ihr kennt das ja.
Während ich Schritt für Schritt weiterging, kamen mir Erinnerungen an einen früheren Besuch hoch – damals mit meiner Schwester und meiner Schwägerin.
Geführt wurden wir von Kurt, dem verstorbenen Lebensgefährten meiner Mutter, der Raron offenbar kannte wie seine eigene Westentasche. Und der nebenbei auch ein Talent dafür hatte, Orte mit Geschichten so zu füllen, dass selbst ein steiler Aufstieg plötzlich interessanter wurde als anstrengend.
Die Burgkirche von innen – Wandmalereien, Aussicht & ein bisschen „Wow“


Schon von aussen macht die Burgkirche einiges her – aber der eigentliche Effekt kommt erst, wenn man drin steht. Oder besser gesagt: kurz umsieht, weil man sich zuerst einmal sortieren muss zwischen Geschichte, Raumgefühl und diesem ziemlich beeindruckenden Blick von der Kirche ins Tal.
Die Kirche wirkt innen überraschend schlicht, aber genau das macht die wiederentdeckten Wandmalereien so spannend. Diese wurden erst in den 1970er-Jahren bei Restaurationsarbeiten wieder freigelegt – vorher waren sie lange überdeckt.
Heute geben sie dem Raum einen fast unerwarteten Kontrast: zurückhaltende Architektur trifft auf farbige Spuren aus einer anderen Zeit.
Und dann ist da noch dieser Moment, in dem man sich automatisch wieder draussen umschaut, weil der Blick dort fast genauso stark ist wie das, was drinnen passiert:
der Friedhof direkt neben der Kirche, ruhig und unspektakulär im besten Sinn
das Zendenratshaus, das unten im Dorf sichtbar bleibt, als würde es alles beobachten
und die Landschaft des Rhonetals, die sich einfach nicht darum kümmert, ob man gerade Kultur oder Aussicht erwartet


Man steht also dazwischen und merkt: Beides funktioniert gleichzeitig erstaunlich gut.
Und während man noch überlegt, ob man jetzt eher die Decke, die Wandmalereien oder doch wieder die Aussicht anschauen soll, fällt einem draussen am Hang sogar noch der Felssturz von 2021 ins Auge – ein ziemlich nüchterner Reminder, dass hier oben die Natur zwar schön, aber nicht nur dekorativ ist.

Die Felsenkirche St. Michael – Kirche im Berg


Nach dem Besuch der Burgkirche ging es wieder hinunter ins Dorf und gleich weiter zur Felsenkirche St. Michael. Der Weg dorthin ist deutlich entspannter – was nach dem kleinen „Aufstiegstraining“ davor auch ganz angenehm ist.
Die Kirche selbst überrascht schon beim Ankommen: Sie ist nicht einfach irgendwo hingestellt, sondern direkt in den Felsen gebaut. Funktioniert erstaunlich gut.
Drinnen wirkt der Raum dann fast wie eine natürliche Höhle mit Kirche – schlicht, grosszügig und akustisch offenbar so gut, dass man sich automatisch etwas leiser verhält, ohne genau zu wissen warum.
Während meines Besuchs traf ich dort auf ein deutsches Ehepaar, das die Kirche ziemlich begeistert bestaunte. Wir kamen kurz ins Gespräch, und irgendwann ergab es sich, dass ich ihnen noch den Aufstieg zur Burgkirche und einen Besuch bei Rilkes Grab empfahl. Spätestens da war der Fall eigentlich klar: Wer so selbstverständlich Tipps verteilt, kann nur aus der Gegend sein.
Ich habe sie dann auch nicht aufgeklärt. Manchmal ist es einfacher, den guten Ruf einer ortskundigen Person einfach stehen zu lassen. 😉
Architektur & Besonderheiten der Felsenkirche

Die Felsenkirche St. Michael liegt direkt unterhalb der Burgkirche – quasi die „bodenständigere“ Variante mit weniger Aufstieg, aber mindestens genauso viel Charakter.
Entstanden ist sie in den 1970er-Jahren, als dafür rund 6000 Kubikmeter Fels aus dem Berg gesprengt wurden. Offiziell eingeweiht wurde sie am 28. September 1974 – was man ihr von aussen vielleicht nicht grad ansieht.
Schon beim Eingang wird klar: Das hier ist keine klassische Kirche mit Stein auf Stein gebaut, sondern ein Raum, der aus dem Berg herausgearbeitet wurde und sich auch so anfühlt.
Mit rund 670 Quadratmetern wirkt der Innenraum wie eine grosse Höhle – allerdings eine, die gut organisiert ist. Der rohe Felscharakter blieb weitgehend erhalten, nur mit Spritzbeton und Putz etwas „geordnet“. Der Boden senkt sich leicht zum Altar hin ab, was dem Raum fast etwas Theatralisches verleiht – als sässen alle automatisch auf den besseren Plätzen.
Und dann ist da noch die Akustik. Die ist so gut, dass man sich kurz fragt, ob hier heimlich Konzerte stattfinden sollten. Selbst ein leises Wort klingt hier irgendwie wichtiger, als es eigentlich ist.
Die Kirche bietet Platz für bis zu 500 Personen, verteilt auf mehrere Bankreihen, die sich harmonisch um den einfachen Alter reihen. Und je nach Jahreszeit gibt es auch kleine Details wie eine Krippe, die dem sonst sehr einfachen Raum auch etwas Stimmung verleiht.


Bleibt nur noch die Frage: Warum baut man eine Kirche überhaupt in einen Felsen?
Eine eindeutige Antwort darauf habe ich zwar nicht gefunden, aber ich vermute:
Der Aufstieg zur Burgkirche ist zwar schön, aber nicht gerade etwas für jeden Tag und jedes Alter – besonders nicht bei Hitze, Schnee oder wenn man einfach keine Lust auf Höhenmeter hat.
Die Burgkirche wurde schlicht zu klein, also hat man sich mehr Platz im Fels verschafft.
Wie auch immer: Beide Kirchen sind absolut sehenswert. Also unbedingt hingehen.
Das Maxenhaus & der wohl älteste Briefkasten der Schweiz

Nach so viel Geschichte, Kirche und Aussicht ging es für mich langsam wieder gemütlich Richtung Auto. Kein Stress, kein Aufstieg – einfach noch ein bisschen Sonne im Gesicht und dieser Moment, in dem ich das Gefühl hatte: eigentlich könnte ich jetzt hier einen Moment stehen bleiben und die Wärme geniessen.
Und genau dabei fällt mein Blick auf das Maxenhaus.
Das Gebäude wurde 1547/1548 von Stefan Maxen erbaut, der damals als Landvogt von Evian und Bannherr des Zenden Raron unterwegs war. Ein Titel, der schon fast klingt, als müsste man dafür zwingend ein imposantes Haus besitzen.
Das Haus selbst hat allerdings im Laufe der Zeit nicht nur ruhige Tage erlebt. Der Bietschbach hat es mehrfach heimgesucht und dabei so viel Geröll mitgebracht, dass der Keller irgendwann einfach verschwunden ist – zugeschüttet, als hätte die Natur beschlossen, hier mal kurz aufzuräumen.
Die Arkaden aus dem Jahr 1702 sind deshalb heute nur noch teilweise sichtbar und wirken ein bisschen so, als würden sie das Dorf noch daran erinnern, wie das Ganze eigentlich einmal gedacht war.
Und dann gibt es da noch dieses Detail, das man fast übersehen würde, wenn man nicht gezielt danach sucht:
Eine unscheinbare Holztür an der Nordseite
Dahinter angeblich der älteste Briefkasten der Schweiz
Vermutlich aus der Zeit Napoleons, als das Wallis französisch war
Ob er nun wirklich der älteste ist oder einfach nur sehr überzeugend wirkt – offiziell bestätigt ist das Ganze nicht eindeutig. Aber genau das passt irgendwie gut zum Maxenhaus: ein bisschen Geschichte, ein bisschen Legende und genug Charme, um stehen zu bleiben und kurz zu überlegen, ob das wirklich so gewesen sein könnte.
Und genau das macht diesen letzten Stopp in Raron so passend: kein grosses Finale, sondern ein kleines Detail, das man fast übersehen würde – und genau deshalb im Kopf bleibt.

Fazit: Raron – unscheinbar vorbeigefahren, überraschend hängen geblieben
Raron ist so ein Ort, an dem man normalerweise einfach vorbeifährt. Unten in der Ebene, irgendwo zwischen „nicht besonders hübsch“ und „da ist bestimmt nichts los“.
Und dann steht man plötzlich oben bei der Burgkirche, schaut ins Tal – und denkt sich: Okay… das habe ich jetzt nicht kommen sehen.
Denn ganz ehrlich: Ein Dichter, der sich seinen letzten Ruheort mit Aussicht aussucht, eine Kirche auf einem Felsen, eine zweite im Felsen und dazu noch ein Haus mit (vielleicht) dem ältesten Briefkasten der Schweiz – das ist schon eine ziemlich solide Ausbeute für so einen kleinen Ort.
Klar, der Weg nach oben ist kurz, aber knackig. Und ja, man fragt sich unterwegs vielleicht kurz, ob das jetzt wirklich nötig war.
👉 War es.
Spätestens oben, wenn der Wind durch den Friedhof zieht (das tut er fast immer) und der Blick über das Rhonetal wandert, wird klar: Raron ist keiner dieser Orte, die laut auf sich aufmerksam machen. Aber einer von denen, die einem trotzdem im Kopf bleiben.
👉 Mein Fazit also:
Kein klassischer Touristen-Hotspot
Kein Ort für „schnell abhaken“
Aber definitiv einer für: „Gut, dass ich hier angehalten habe.“
Oder anders gesagt: Man kommt wegen Rilke – und bleibt wegen allem anderen.
Und jetzt wünsche ich euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr und bis zum nächsten Mal.
Corinna
Raron – Wo sogar Dichter ihre letzte Ruhe suchen
🏰 Was haben Raron & Rilke gemeinsam?
Richtig: Einen Friedhof. Und das ist keinesfalls pietätlos gemeint – sondern poetisch. Denn wer freiwillig im Wallis bleibt, der liebt es wirklich. Rilke war da ganz vorn dabei.
📍 Raron liegt:
In der eher nicht ganz so schmucken Oberwalliser Ebene. Doch keine Panik: Wer nur flüchtig vorbeifährt, verpasst einiges! Wer aussteigt, entdeckt: alte Gemäuer, schmale Gassen, eine Burgkirche mit Aussicht – und ein Gedicht auf einem Grab.
🪦 Highlight für Literaturliebhaber & Friedhofs-Fans
Rilkes Grab liegt ganz pittoresk an der Südseite der Burgkirche St. Romanus.
Seine letzten Wünsche? Wind, Licht – und bitte nicht frieren bei der Beerdigung. Hat leider nur so semi geklappt: Beerdigung war bei Eiseskälte.
⛪ Kirchendouble in Raron
Oben: die Burgkirche (inkl. Fitnessprogramm beim Aufstieg)
Unten: die Felsenkirche St. Michael
Akustik? Himmlisch.
Atmosphäre? Höhle mit Heiligenschein.
Warum im Fels? Vielleicht weil keiner mehr hoch zur Burgkirche keuchen wollte.
🏚️ Maxenhaus & Briefkasten
Renaissance-Villa mit Keller, der sich ins Bachufer verirrt hat.
Plus: Ein angeblich ältester Briefkasten der Schweiz. Napoleon liess grüssen.
📷 Fun Fact:
Du wirst eventuell für eine Einheimische gehalten, wenn du zu enthusiastisch über Friedhöfe, Felsenkirchen und französische Landvögte plauderst.
🍷 Fazit:
Raron ist wie ein guter Walliser Wein – von aussen unscheinbar, von innen überraschend vollmundig. Wer sich traut, genauer hinzuschauen, wird belohnt mit Geschichte, Poesie und charmantem Kopfsteinpflaster-Charme.



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