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Älter werden ist nichts für Feiglinge - warum ich mit 60 trotzdem glücklich bin

20. Feb.
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Aug.


„Älter werden ist nichts für Feiglinge.“


Wie oft habe ich diesen Spruch schon gehört, ohne ihn wirklich zu verstehen.

Heute, mit 60 Jahren, weiss ich ziemlich genau, was damit gemeint ist.


Denn Älterwerden bedeutet nicht nur graue Haare, Falten oder knackende Gelenke. Es bedeutet auch, dass sich die Prioritäten verändern, der Körper plötzlich mitredet und man lernt, über Dinge zu lachen, die einen früher wahrscheinlich zur Verzweiflung gebracht hätten.


In diesem Artikel erzähle ich mit einem Augenzwinkern von meinen ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Älterwerden. Von Knackgeräuschen beim Aufstehen, hartnäckigen Haaren am Kinn, überraschend lauten Knien – und davon, warum ich heute trotzdem glücklich bin.


Nun ja, mittlerweile bin ich 60 Jahre alt – oder jung, wie man’s nehmen will. Und das „knackige“ hat eine ganz neue Komponente gewonnen: mehr knacken als knackig.


Früher habe ich noch drüber gegrübelt, warum ich den Lotussitz nie geschafft habe. Heute? Bin ich froh, überhaupt vom Boden wieder hoch zu kommen – denn je länger ich sitze, desto mehr knack...und grazil seh ich dabei auch nicht aus! Definitiv!





Welche Veränderungen bringt das Älterwerden mit sich?


Weniger Energie und trotzdem kein Drama


Früher konnte ich vormittags das Haus schrubben, nachmittags im Garten buddeln und abends noch ins Kino und zum Essen gehen. Heute? Ein Teil davon klappt noch, dann ruft die Couch – laut und unwiderstehlich. Ihr versteht?


Haare am Kinn, Falten und das bisschen Mehr


Und dann sind da die Überraschungen des Alters:


  • Haare am Kinn, die offenbar beschlossen haben, stoisch ein Eigenleben zu führen. Die Pinzette ist jetzt mein bester Freund.

  • Falten an allen möglichen Stellen – ja, auch an den Orten, wo man sie gar nicht selbst sieht.

  • Mehr Gewicht als früher – optimierbar, aber wenn das Stück Kuchen ruft? Eben...🤷‍♀️


Trotzdem: Alles schränkt mich nicht ein. Ich geniesse die Freiheit, zu entscheiden, was wirklich zu mir passt. Weniger Dauerstress, mehr Momente für sich haben. Freunde treffen, kleine Abenteuer, Wanderungen, einfach Sein.



Mein Körper hat im Laufe der Jahre übrigens noch weitere Überraschungen für mich bereitgehalten. Nicht alle davon waren so charmant wie ein graues Haar oder ein knackendes Knie. Meine Augen zum Beispiel wollten offenbar nicht einfach älter werden – sie wollten gleich ein kleines Drama veranstalten. Mit Nebel, schwarzen Punkten und einer Laserbehandlung. Die ganze Geschichte gibt es hier: Netzhautriss erkennen & behandeln – Wie ich plötzlich lasern statt lesen durfte



Was sich mit 60 wirklich verändert - Momente, die das Leben lebendig machen


Kürzlich beim Aufstehen vom Boden, nachdem ich knack, ächz, uff… Geräusche produziert hatte, dachte ich: „Könnte ich mehr machen, wenn ich wollte?“ Vielleicht schon. Aber ehrlich: Warum? Ich habe die Wahl, mich auf das zu konzentrieren, was mir Freude macht.


Ich geniesse mittlerweile die kleinen Dinge:


  • Den Kaffee am Morgen ☕

  • Einen Spaziergang, bei dem ich etwas entdecke

  • Ein Gespräch mit Freunden, bei dem wir über nichts Wichtiges "schwätze" 🤪

  • Wanderung auf einen Berggipfel...zumindest fast...denn hier kommt wieder das "knack" und "ächz" ins Spiel 🥵


Die Kunst ist es, zu wissen: Das Leben passiert noch, ich bin noch da, nur das Tempo hat sich verändert – und mein Niveau hat sich angepasst.



Was ich am Älterwerden sogar besser finde


Es gibt tatsächlich Dinge, die ich heute mehr schätze als früher:

  • Ich muss längst nicht mehr überall dabei sein.

  • Ich muss niemandem mehr etwas beweisen.

  • Und ich muss auch nicht jede freie Minute mit irgendwelchen Verpflichtungen füllen.


Stattdessen geniesse ich genau die Dinge, für die früher oft zu wenig Zeit blieb.

  • Eine Wanderung.

  • Ein gutes Gespräch.

  • Ein spannendes Buch.

  • Oder einfach einen Tag, an dem gar nichts Besonderes passiert.


Früher hätte ich so einen Tag vielleicht langweilig gefunden.

Heute nenne ich ihn Erholung.

Und wisst ihr was?

Das fühlt sich ziemlich gut an.



Apropos Älterwerden: Vieles verändert sich mit den Jahren. Die Knie knacken, die Augen melden sich plötzlich zu Wort und das Bindegewebe hat ohnehin seinen eigenen Kopf.


Es gibt allerdings auch Dinge, die sich konsequent weigern, erwachsen zu werden. Meine Rechts-Links-Schwäche zum Beispiel.


Die begleitet mich schon seit meiner Kindheit und sorgt bis heute dafür, dass spontane Wegbeschreibungen für andere gelegentlich zum Abenteuer werden.


Wenn ihr also wissen möchtet, warum ein Mensch mit Hund und Barhocker in den Händen besser keine Richtungsangaben macht, dann schaut hier vorbei: Rechts-Links-Schwäche im Alltag: Wenn Orientierung zum Abenteuer wird.




Älter werden mit Humor macht vieles leichter


„Alt werden heisst nicht aufhören zu lachen – es heißt einfach, mehr Gründe zu haben, zu lachen.“ (Unbekannt)


Und seien wir ehrlich: bei all den Knack-, Ächz- und Pinzetten-Momenten ist Humor die beste Medizin.


  • Graue Haare? Hab ich zwar noch wenig, aber sie zeugen von gelebtem Leben.

  • Müde Beine? Laufen trotzdem weiter. Oder strecken sich auf der Couch, je nachdem.

  • Falten? Karten meines Lebens, die immer noch bunt sind.


Selbst kleine Hindernisse, wie die Haare am Kinn oder das laute Knacken beim Aufstehen, bringen mich mal zum lachen, mal zum fluchen. Und genau das liebe ich: Das Leben in vollen Zügen, trotz allem, geniessen.



Warum mich das Älterwerden auch nachdenklich macht


Natürlich gibt es auch Nachdenkliches: Familie, Freunde und Bekannte altern ebenso. Manche werden krank, von anderen muss ich mich verabschieden.


Muss ich da Angst haben? Nein. Aber es wird Zeit, sich zu fragen:


  • Was will ich noch erleben?

  • Was passt nicht mehr?

  • Wo will ich hin?


Und vor allem: Die kostbare Zeit für die Dinge nutzen, die wirklich zählen.



Mein Fazit: Älter werden ist wirklich nichts für Feiglinge – Mit 60 lachen, staunen und geniessen


Mit 60 bedeutet das für mich:


  • Mehr Knacken als früher, aber auch mehr Lachen

  • Haare am Kinn als ständige kleine Erinnerung: Pinzette gezückt, Humor bewahrt

  • Weniger Tempo, mehr Genuss

  • Freunde, Familie, Abenteuer – alles noch möglich


Und das Wichtigste: Ich fühle mich nicht eingeschränkt. Mein Alter verändert nur das Niveau, nicht die Freude.


Mit einem Augenzwinkern und einem Lachen im Herzen gehe ich weiter durchs Leben – selten knackig, öfter knackend, ächzend, aber ungebremst lebendig.



Eure Corinna



🦸‍♀️ Überlebenstipps für 60+ – mit Knack, Ächz & Lachen


🎵 Tages-Soundtrack:

  • Aufstehen = Knack… Ächz… Ufff…

  • Haare am Kinn melden sich → Pinzette zücken! ✂️

  • Falten überall – auch dort, wo du gar nicht hinschaust 🕵️‍♀️


⚡ Energie-Management:

  • Früher: Vormittags putzen, nachmittags Garten, abends Kino & Essen.

  • Heute: Etwas geht immer → und dann ruft laut die Couch 🛋️💤


☕ Genuss-Kit:

  • Kaffee am Morgen = Pflicht

  • Spaziergang = Bonus-Level Natur 🌿

  • Quatsch-Quatschen mit Freunden = gratis Therapie 🤪


😂 Humor-Upgrade:

  • Alt werden heisst nicht aufhören zu lachen – nur dass die Gründe jetzt andere sind!

  • Knackgeräusche, Pinzette, Falten: alle willkommen, Hauptsache Humor!


💡 Goldene Regeln:

  • Tempo ↓ Niveau angepasst ✔️

  • Lachen ↑ Pflicht ✔️

  • Kuchen ignorieren? Niemals!!! 🍰


🔥 Extra-Life-Hack:

  • Weniger Stress, mehr Abenteuer

  • Alles geniessen, solange der Körper noch mitspielt

  • Herz & Humor ungebremst aktiv lassen ❤️

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