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Beatushöhlen am Thunersee: Drachen, 297 Stufen und drei verlorene Wetten

16. Aug. 2024
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Aug.


📍 Ort / Region: Beatenberg / Sundlauenen, Berner Oberland


Start: Schiffstation Beatushöhlen-Sundlauenen

Ziel: St. Beatus-Höhlen

Aufstieg: ca. 25–30 Minuten von der Schiffstation bis zum Höhleneingang

Höhlengang: ca. 1 km begehbar

Dauer: ca. 60 Minuten für den Rundgang durch die Höhlen

Höhenmeter: ca. 87 hm innerhalb der Höhlen

Stufen: 297


Schwierigkeit: Leicht bis mässig. Der Weg zu den Höhlen führt bergauf, der Rundgang durch die Höhlen über gut ausgebaute Wege und Treppen.


Trittsicherheit: Empfehlenswert, insbesondere beim Aufstieg und auf feuchten Stellen.


Familientauglichkeit: Grundsätzlich gut geeignet, vor allem der Spielplatz draussen. Die Höhlen sind jedoch nicht kinderwagentauglich.


Besonderheiten: Tropfsteinformationen, Grotten, Wasserfälle, unterirdische Schluchten und die Klause des heiligen Beatus


Höhlentemperatur: Ganzjährig ca. 8–10 °C


Beste Reisezeit: Ganzjährig – die Höhlen können unabhängig von der Jahreszeit besucht werden. Besonders angenehm sind die konstant kühlen Temperaturen im Sommer und die wetterunabhängige Möglichkeit, die Höhlen auch bei schlechtem Wetter zu erkunden.


Anreise mit dem Schiff: Von Thun mit dem Schiff bis zur Station Beatushöhlen-Sundlauenen. Von dort führt ein etwa 25–30-minütiger Fussweg hinauf zu den Höhlen.


Anreise mit dem ÖV: Mit dem Zug nach Thun oder Interlaken West, anschliessend mit dem Bus Nr. 21 bis zur Haltestelle Beatushöhlen.


Anreise mit dem Auto: Die Beatushöhlen sind mit dem Auto über die Kantonsstrasse zwischen Interlaken und Thun erreichbar. Bei den Beatushöhlen stehen Parkplätze zur Verfügung. Vom Parkplatz führt ein Fussweg hinauf zum Höhleneingang.


Beatushöhlen: Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritt, Höhlenmuseum und aktuellen Angeboten.


Thun: Informationen zur Stadt, Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen rund um Thun und den Thunersee.


Einkehr: Restaurant und Imbiss bei den Beatushöhlen mit Aussicht auf den Thunersee.



Beatushöhlen am Thunersee – wenn 8 Grad zum Ausflugsgrund werden


Die Beatushöhlen am Thunersee gehören zu den bekanntesten Ausflugszielen der Schweiz. Und das völlig zu Recht.


Ihr könnt dort durch Schluchten, Grotten und Höhlen spazieren, Wasserfälle bestaunen und euch bei angenehmen 8 bis 10 Grad von der sommerlichen Hitze erholen.


Genau das war übrigens mein Hauptgrund für den Besuch.

  • Nicht der Drache.

  • Nicht die Stalagmiten.

  • Nicht die Geschichte des heiligen Beatus.


Die 8 Grad.


Draussen brütete die Sonne und ich hatte beschlossen, dass mir eine Höhle mit Kühlschranktemperatur ausgesprochen gut gefallen würde.


Man muss Prioritäten setzen.



Beatushöhlen im Sommer: Ich wollte eigentlich nur der Hitze entkommen


Zugang zu den Beatushöhlen.
Zugang zu den Beatushöhlen.

Spontan fragte ich meine Schwester und meine Schwägerin, ob sie Lust hätten, mich zu begleiten.


Hatten sie.


Also machten wir uns auf den Weg Richtung Thunersee.


Unterwegs kam uns dann die nächste spontane Idee: Warum eigentlich direkt zu den Beatushöhlen fahren, wenn wir in Thun das Schiff nehmen und gleich noch eine Schifffahrt über den Thunersee machen könnten?


Ich war sofort dafür.


Denn wenn ich auch Schweizerin bin und mein ganzes Leben hier verbracht habe, konnte ich mich nicht daran erinnern, jemals eine richtige Schifffahrt auf einem Schweizer See gemacht zu haben.


Peinlich? Vielleicht.


Aber irgendwie ist es doch immer dasselbe: Was direkt vor der Haustür liegt, kann man ja jederzeit machen.

Und genau deshalb macht man es meistens irgendwann.

Also ungefähr nie.


Doch nun war dieses „irgendwann“ gekommen.



Thunersee-Schifffahrt: Drei Frauen, ein Schiff und ein Plan


Logenplatz auf dem Heck ergattert...
Logenplatz auf dem Heck ergattert...
... und schon geht die Fahrt los von Thun nach Sundlauenen.
... und schon geht die Fahrt los von Thun nach Sundlauenen.

Am Schiff angekommen, stellten wir fest, dass wir mit unserer genialen Idee nicht ganz allein waren.


Scharen von Touristen strömten aufs Schiff.


Wir dagegen bewegten uns mit der Zielstrebigkeit dreier Frauen, die genau wussten, was sie wollten: Einen guten Platz. Und den fanden wir auf dem Heck.


Oben auf dem Deck liessen wir uns nieder und genossen die Fahrt.

Sonne, Wasser, Berge und eine Aussicht, bei der man sich kurz fragt, warum man eigentlich jemals irgendwohin fliegt.


Gemütlich schipperten wir Richtung Sundlauenen.


Und weil wir drei gerade so schön entspannt waren, kamen wir irgendwann auf die Idee zu wetten.


Das hätte uns eine Warnung sein müssen.



Die Wette – und ein Jahr später kam die Rechnung


Meine Schwester und ich mussten innerhalb eines Jahres jeweils ein persönliches Ziel erreichen.


Meine Schwägerin setzte auf uns.


Und ich setzte auf mich.


Mein Ziel war Gewichtsverlust.


Ich war ziemlich überzeugt, dass ich das schaffen würde.

Schliesslich kann man sich ja Ziele setzen.


Das Problem ist nur: Der Körper muss davon offenbar auch überzeugt sein.

Aber dazu später.


Jedenfalls vereinbarten wir, dass bei Nichterreichen ein richtig teures Abendessen fällig wird.


Und jetzt kommt der Spoiler, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Ein Jahr später hatten wir alle drei unsere Wetten verloren.

Alle Drei.


Keine von uns konnte triumphierend am Tisch sitzen und sagen: „Ha! Ich hab's geschafft.“


Stattdessen durften wir uns gegenseitig zum Essen einladen.


Ich persönlich finde ja, das ist eine ausgesprochen charmante Art, mit Niederlagen umzugehen.


Und was mein Gewicht betrifft:

Sagen wir es so – die Waage und ich hatten innerhalb dieses Jahres keine besonders konstruktive Zusammenarbeit.


Ich hatte zwar ein Ziel.

Die Waage aber nicht dasselbe.


Immerhin habe ich dadurch gelernt, dass man auch verlieren kann und trotzdem etwas davon hat.


In unserem Fall mehrere Restaurantbesuche.



Sundlauenen: Vom gemütlichen Schiff direkt in den Schweissmodus


Die Bootsstation Sundlauenen bei den Beatushöhlen.
Die Bootsstation Sundlauenen bei den Beatushöhlen.

Nach ungefähr zwei Stunden erreichten wir Sundlauenen.


Die Schiffstation ist klein, aber völlig ausreichend.


Doch jetzt kam der Teil, den niemand von uns auf dem Radar hatte:


Wir mussten nach oben. Zu den Beatushöhlen. Auf den Berg. Bei sommerlichen Temperaturen. 20 bis 30 Minuten lang.


Kein Problem, dachte ich.


Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ich eine sehr kreative Definition von „kein Problem“ habe.


Wir marschierten zuerst bis zur Kantonsstrasse hoch.

Und schon dort merkte ich: Die 8 bis 10 Grad in den Höhlen waren eine ausgezeichnete Idee gewesen.


Ich schwitzte.

Meine Schwester schwitzte.

Meine Schwägerin schwitzte.

Und was tat der Berg? Es kümmerte ihn nicht.



Mein Tipp für den Weg zu den Beatushöhlen


Folgt dieser Kantonsstrasse bis zum Parkplatz der Beatushöhlen: Ihr habt dann bereits von unten einen guten Blick nach oben auf die Höhlen.
Folgt dieser Kantonsstrasse bis zum Parkplatz der Beatushöhlen: Ihr habt dann bereits von unten einen guten Blick nach oben auf die Höhlen.
Wir bevorzugten allerdings wegen der sommerlichen Hitze den direkten Weg nach oben durch den Wald.
Wir bevorzugten allerdings wegen der sommerlichen Hitze den direkten Weg nach oben durch den Wald.

Wenn ihr ebenfalls mit dem Schiff nach Sundlauenen kommt, würde ich nicht so laufen wie wir.


Geht zunächst hoch zur Kantonsstrasse, dann links am See entlang in Richtung der Parkplätze.

Von dort habt ihr bereits einen tollen Blick auf die Beatushöhlen und den Wasserfall hoch über euch. Anschliessend könnt ihr über Wege und Brücken nach oben laufen.


Wir gingen durch den Wald. Warum? Wohl wegen der Hitze.


Und wahrscheinlich dachten wir, der direkte Weg sei automatisch der beste.

Spoiler: Nein.


Aber immerhin kamen wir irgendwann oben an.



Endlich bei den Beatushöhlen – jetzt bitte sofort die Klimaanlage


Ankunft bei den Beatushöhlen.
Ankunft bei den Beatushöhlen.
Tolle Aussicht vom Imbiss auf den Thunersee.
Tolle Aussicht vom Imbiss auf den Thunersee.

Oben angekommen, waren wir ziemlich durch.

Zumindest ich.


Ich hatte inzwischen so viel Flüssigkeit verloren, dass ich als Rosine in Turnschuhen durchging.


Zum Glück gibt es bei den Beatushöhlen einen Imbiss und ein Restaurant.

Also erst einmal: Trinken. Noch mehr trinken und zwar kalt. Und viel.


Danach sah die Welt schon wieder freundlicher aus.


Und dann kam endlich mein persönliches Highlight:

Die Höhle.

8 bis 10 Grad.

Herrlich.


Andere Menschen gehen im Sommer in ein Freibad.

Ich ging freiwillig in einen Berg.



Heiliger Beatus und der Drache – die etwas andere Geschichte


Der heilige Beatus in seiner Klause.
Der heilige Beatus in seiner Klause.

Gleich beim Eingang begegnet uns zunächst der heilige Beatus.

Und der hatte offenbar ein ziemlich bewegtes Leben.


Der Überlieferung nach stammte Beatus aus Schottland und kam über Irland und Europa schliesslich an den Thunersee.


Dort erzählte man ihm von einem Drachen, der in einer Grotte über dem See hauste.

Beatus dachte offenbar nicht lange darüber nach.

Er ging hin. Und tötete den Drachen. Mit seinem Pilgerstab.


Ich stelle mir das heute ungefähr so vor:

„Da oben ist ein Drache.“

„Aha.“

„Der ist gefährlich.“

„Okay.“

„Willst du etwas dagegen tun?“

„Klar.“


Ohne mit der Wimper zu zucken erledigte Beatus das Problem und richtete sich anschliessend in der Höhle eine Klause ein.


Dort empfing er Kranke und Bedürftige und soll diese geheilt haben.

Nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen und sein Grab befindet sich noch heute bei den Höhlen.


Ein beeindruckender Mann. Und definitiv jemand, den man nicht unbedingt beim Wandern überholen möchte.



Beatushöhlen: Ein Kilometer Höhle, 297 Stufen und jede Menge Wasser


Stalagmiten und Stalaktiten, die sich im Wasser spiegeln.
Stalagmiten und Stalaktiten, die sich im Wasser spiegeln.
Moose, Flechten und Farne die als Pollen an Besuchern hafteten und dank Beleuchtung in der Höhle gedeiehen können.
Moose, Flechten und Farne die als Pollen an Besuchern hafteten und dank Beleuchtung in der Höhle gedeiehen können.

Dann ging es endlich hinein in die eigentlichen Beatushöhlen.


Rund 14 Kilometer des Höhlensystems sind bisher erforscht.

Für Besucher ist etwa ein Kilometer zugänglich. Und der reicht völlig.


Denn auf dieser Strecke kommen rund 87 Höhenmeter und 297 Stufen zusammen.

Ich wiederhole:

297 Stufen.

Nach unserem Aufstieg.

Bei sommerlichen Temperaturen.


Aber jetzt waren wir ja bereits in der Höhle.

Kühl.

Feucht.

Angenehm.

Und tatsächlich beeindruckend.


Überall bizarre Felsformationen, Stalaktiten und Stalagmiten.

Dazu Wasserfälle, kleine Seen und Felsen, in denen man mit etwas Fantasie alles Mögliche erkennen kann.


Der Weg führt über Brücken und durch verschiedene Grotten.

Und das Wasser begleitet einen praktisch die ganze Zeit.

Mal plätschert es.

Mal rauscht es.

Mal steht es still und spiegelt die Felsen.

Einfach schön.



16'000 Bovis-Einheiten – ich war offenbar energetisch unbegabt


Mehr oder weniger schmale Wege führen durch die Höhle...
Mehr oder weniger schmale Wege führen durch die Höhle...
... unter anderem vorbei an bizarren Gesteinsformationen.
... unter anderem vorbei an bizarren Gesteinsformationen.

Bei Untersuchungen wurden in den Beatushöhlen übrigens rund 16'000 Bovis-Einheiten gemessen.


Das soll – vereinfacht gesagt – auf eine besonders hohe Lebensenergie hinweisen.

Ich habe davon leider nichts gemerkt.

Gar nichts.


Vielleicht war meine Wahrnehmung nicht fein genug.

Vielleicht war die Höhle zu voll.

Vielleicht hatte ich nach dem Aufstieg auch einfach andere Probleme.


Oder – und diese Möglichkeit sollte man niemals ausschliessen –

ich habe einfach keine 16'000 Bovis-Einheiten im Tank.


Falls jemand von euch dort war und plötzlich das Universum gespürt hat: Bitte erzählt mir davon.



Die Milton-Grotte – und eine Geschichte, die Fragen offenlässt


Die eindrückliche Milton Grotte.
Die eindrückliche Milton Grotte.


Eine weitere Station ist die Milton-Grotte.


Sie ist unter anderem die Stelle, bis zu der die Höhle bei Hochwasser begehbar ist.

Benannt wurde sie nach Milton Ray Hartmann, dem Sohn von Hermann Hartmann.


Hermann Hartmann war Direktor des Verkehrsvereins Berner Oberland und setzte sich dafür ein, die Beatushöhlen zu einer Schauhöhle auszubauen.


Dafür wurde ordentlich gearbeitet.

Gesprengt.

Gemeisselt.

Gebaut.

Und wieder gesprengt.


Heute können wir deshalb bequem durch die Höhle laufen, während uns Wasserfälle und Felsformationen umgeben.


Sein Sohn Milton Ray Hartmann war ein Pionier des Schweizer Films und setzte sich dafür ein, Film und Filmtechnik einem breiten Publikum zugänglich zu machen.


Warum nun ausgerechnet diese Grotte nach ihm benannt wurde, konnte ich allerdings nicht herausfinden.


Und das ärgert mich ein bisschen.

Denn jetzt habe ich diese Information im Kopf und möchte wissen, warum.


War er an der Entdeckung beteiligt?

Hat der Vater einfach gesagt: „Mein Sohn braucht auch eine Grotte“?

Oder gab es einen völlig anderen Grund?


Ich weiss es nicht.


Falls jemand die Antwort kennt: Immer her damit.



Wieder hinaus aus dem Berg – und zurück aufs Schiff


Schwester und Schwägerin warten entspannt auf die Rückfahrt.
Schwester und Schwägerin warten entspannt auf die Rückfahrt.
Mit diesem Dampfer ging's dann zurück nach Thun.
Mit diesem Dampfer ging's dann zurück nach Thun.

Irgendwann hatten wir genug Höhlenluft geschnuppert.

Wir machten uns auf den Rückweg.


Und siehe da: Der Weg nach unten war plötzlich ganz wunderbar.

Kein Bergauf. Keine Schweissattacke.

Einfach nur runter.


Ich kann euch sagen: So fühlt sich ein Premium-Wanderweg an.


Unten in Sundlauenen angekommen, wartete bereits unser Schiff.

Wir stiegen ein, suchten uns einen Platz und liessen uns gemütlich zurück nach Thun schippern.


Und wenn ich heute an den Thunersee denke, muss ich übrigens immer wieder an diesen Ausflug denken. Später war ich noch einmal in Thun – an einem ganz anderen Tag und mit meiner Freundin. Dort habe ich den See dann aus einer ganz anderen Perspektive erlebt: mit Altstadt, Aare, Schloss und dem Niesen im Hintergrund.



Thun zum Abschluss – Pizza statt Höhlenkost


Wieder in Thun angekommen, war unser Ausflug noch nicht ganz beendet.

Wir liessen den Abend gemütlich in einer Pizzeria ausklingen.


Nur Pizza und sitzen, weder Stufen, Berg noch Drachen.

Und vor allem keine neuen Wetten. Zumindest für diesen Abend.


Dann war Ende Gelände.



Mein Fazit zu den Beatushöhlen


Die Beatushöhlen sind definitiv einen Ausflug wert.


Die Höhlen selbst sind beeindruckend, aber für mich gehört das ganze Drumherum dazu:

  • Die Schifffahrt.

  • Der Thunersee.

  • Der Aufstieg.

  • Der Moment, in dem man oben ankommt und feststellt, dass man dringend etwas Kaltes trinken möchte.

  • Die 8 bis 10 Grad im Berg.

  • Der Drache.

  • Die 297 Stufen.

  • Die Bovis-Einheiten, für die ich scheinbar null Gespür hatte.


Und natürlich unsere grandiose Wette.


Wobei ich heute rückblickend sagen muss:

Drei Frauen setzen sich Ziele, wetten um ein teures Essen und schaffen es innerhalb eines Jahres tatsächlich alle drei, ihre Wette zu verlieren.


Das muss man erst einmal schaffen.


Ich immerhin hatte einen guten Grund.

Meine Waage hat einfach nicht mitgespielt.


Aber vielleicht ist das ja die eigentliche Moral dieser Geschichte:

Man kann seine Wette verlieren, seine Ziele verfehlen und trotzdem einen ziemlich tollen Tag haben.


Und am Ende sogar noch gemeinsam essen gehen.


Anders formuliert: verloren – aber trotzdem gewonnen.



Corinna



😂 Mein Beatushöhlen-Fazit – kalt, nass, schön und finanziell fragwürdig


☀️ Draussen: Sommerhitze


🥶 Drinnen: 8–10 Grad – meine persönliche Klimaanlage


🐉 Drache: Erledigt.


💦 Wasserfälle: Jede Menge.


🪨 Stalagmiten & Stalaktiten: Ebenfalls reichlich vorhanden.


🥵 Der Aufstieg: 20–30 Minuten und ich wusste wieder, warum ich eigentlich wegen der kühlen Höhle gekommen war.


👣 In der Höhle: 297 Stufen. Aber immerhin ohne Schweissperlen. Na ja, fast.


🧘‍♀️ 16'000 Bovis-Einheiten: Soll angeblich jede Menge Lebensenergie bedeuten.I ch: „Aha. Wo?“


🎲 Unsere grosse Wette: Drei Frauen. Drei Ziele. Drei Mal grosse Klappe.


💸 Ein Jahr später: Drei verlorene Wetten. Drei Einladungen zum Essen. Strategisch gesehen also ein ziemlich teurer Ausflug.


🚢 Das Schönste: Mit dem Schiff über den Thunersee, durch die Höhlen und wieder zurück – ein perfekter Ausflug.


❤️ Mein Fazit: Beatushöhlen? Jederzeit wieder. Nur eines würde ich beim nächsten Mal ändern: Keine Wette. 😇















Endlich bei den Höhlen angekommen. Hier befinden sich nebst Eingang auch noch der Imbiss und das Restaurant.
Endlich bei den Höhlen angekommen. Hier befinden sich nebst Eingang auch noch der Imbiss und das Restaurant.

Nun denn, oben angekommen waren wir durch Hitze und unfassbarem Schweissverlust (zumindest ich!) so ausgedörrt, dass wir uns dort im Imbiss erst mal etwas kaltes zu Trinken gönnten. Fit und ausgeruht, machten wir uns nun an die Erkundung der Höhlen.


Tolle Aussicht vom Imbiss auf den See.
Tolle Aussicht vom Imbiss auf den See.









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