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Ich mache ein Zimmer zu meinem Schlafzimmer – und hab kaum Ahnung, wie’s am Ende aussehen soll

  • Corinna
  • vor 13 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit


Renovieren? Auch mit 50, 60 oder 70 – erst recht!


Ganz ehrlich: Egal wie alt ich bin – es ist immer Zeit, mein Zuhause zu verschönern.

Nach Lust, Laune und Budget. Punkt.


Und ja, ich kenne diese Gedanken nur zu gut: „Ach, passt doch irgendwie noch…“ „Zu viel Aufwand…“ „Ich leg mich lieber aufs Sofa…“ „Ruft mich da nicht eine Wanderung…?“



Mach ich auch gern. Aber weisst du was? Wenn ich in meinen eigenen vier Wänden sitze und mir denke: naja… geht so… – dann nervt mich das irgendwann.


Und genau dann weiss ich: Zeit, was zu ändern.


Warum ich mir den Aufwand trotzdem antue


Ich könnte es mir einfach machen. Einfach alles lassen, wie es ist.

Aber: Ich will mich zuhause wirklich wohlfühlen – nicht nur „einigermassen“.


Und Renovieren hat für mich noch einen ganz anderen Effekt:


  • Ich werde kreativ

  • Ich arbeite mit den Händen

  • Ich freue mich richtig aufs Ergebnis

  • Und ganz ehrlich: Ich bin verdammt stolz, wenn’s fertig ist.


Wahrscheinlich ist es genau das: ein Stück Selbstverwirklichung.


Mein aktuelles Projekt: Schlafzimmer renovieren – Schritt für Schritt


Ich habe mir vorgenommen, ein Zimmer komplett neu zu gestalten – mein neues Schlafzimmer.


Das jetzige? Wird zum Gästezimmer umfunktioniert. Man wird ja flexibel im Alter 😉


Und diesmal läuft das Ganze anders als früher.


Früher vs. heute: Ich bin langsamer geworden – und besser


Früher: Alles sofort. Schnell. Hauptsache fertig.


Heute: Ich lasse mir Zeit. Viel mehr Zeit.


Ich überlege:


  • Welche Farben passen wirklich zu mir?

  • Tapete oder nicht?

  • Zierleisten? Holz? Oder doch schlicht?

  • Welcher Stil bin eigentlich ich?


Problem: Mir gefällt halt ziemlich viel. Lösung: Ich brauche länger.


Aber dafür wird’s am Ende genau so, wie ich es will. Hoffe ich...😬


So gehe ich meine Renovation an (mein persönlicher Ablauf)


Das ist kein Lehrbuch – das ist einfach mein Weg:


1. Wofür ist das Zimmer da?

In meinem Fall: Schlafzimmer. Klarer Fokus.


2. Möbel planen

Wo kommt was hin? Bett, Schrank, Licht – alles hat seinen Platz.


3. Stil, Farben & Materialien

Hier verliere ich gern Zeit. Aber genau die nehme ich mir bewusst.


4. Budget festlegen

Realistisch bleiben. Wünsche sind gross – das Konto manchmal weniger.


5. Selber machen oder Hilfe holen?

In diesem Fall mache ich alles selbst. In anderen nicht. Und das ist auch oke.


6. Zeit einplanen (ganz wichtig!)

Ich bin nicht mehr 25. Ich brauche Pausen. Und die nehme ich mir auch.


7. Material organisieren

Ich kaufe möglichst in der Nähe. Warum? Weil ich mich garantiert irgendwo verrechne. Immer! 😄


8. Brauche ich Geräte – und muss ich sie wirklich kaufen?


Bevor ich losrenne und irgendwas kaufe, frage ich mich:


  • Welche Geräte brauche ich überhaupt?

    (z. B. Bohrmaschine, Schleifer, Kappsäge usw.)

  • Habe ich das schon zuhause?

  • Kann ich mir das irgendwo ausleihen?

    Bei Freunden, Nachbarn oder sogar im Baumarkt?


Bevor ich loslege: erstmal Ordnung


Ich kann nicht im Chaos arbeiten. Also:


  • Raum ausräumen (soweit es im Moment geht 😉)

  • Grob reinigen

  • Überblick schaffen


Dann läuft’s bei mir gleich viel besser.


Mein konkreter Ablauf im Schlafzimmer


So sieht mein Plan aktuell aus:


  1. Löcher verspachteln

  2. Decken- und Fussleisten entfernen

  3. Lampe abhängen

  4. Raum grob reinigen

  5. Decke streichen

  6. Wände gestalten

  7. Boden neu verlegen

  8. Fussleisten montieren

  9. Wandleisten anbringen

  10. Vielleicht noch Tapete… vielleicht 😄


Während ich arbeite, habe ich immer wieder so Phasen, wo ich denke: „Warum tue ich mir das an?“


Dann hilft nur eins: Endergebnis vorstellen. Funktioniert jedes Mal. Zum Glück.


Meine persönlichen Spartipps


Ich schmeisse nicht einfach alles raus. Ich schaue zuerst:


  • Habe ich noch Möbel oder Lampen, die ich nutzen kann?

  • Kann ich etwas umgestalten statt neu kaufen?

  • Muss wirklich alles neu?


Und ganz wichtig:


👉 Ich kaufe nicht den billigsten Mist.

Billige Farbe = mehrfach streichen = mehr Arbeit = mehr Nerven


Dann lieber einmal richtig.


Und jetzt das Wichtigste überhaupt


Ganz egal, was ich mache – ich weiss: Nichts ist in Stein gemeisselt.


Wenn es mir nicht gefällt? Dann ändere ich es halt wieder. Ja, macht Arbeit. Aber ich weiss ja inzwischen, wie’s geht 😉


Fazit: Scheiss aufs Alter – mach’s dir schön

Wenn ich etwas gelernt habe, dann das:

Nicht irgendwann. Nicht später. Nicht „lohnt sich nicht mehr“. Jetzt.


Ich will mich heute wohlfühlen in meinem Daheim. Und wenn ich dafür die Ärmel hochkrempeln muss – dann mache ich das.


Mit Pausen. Mit Fluchen zwischendurch. Und mit Stolz, wenn’s fertig ist.


Egal wie alt du bist: es ist immer Zeit, sein Daheim zu verschönern. Und zwar nach Lust, Laune und Budget.



Ich halt euch auf dem Laufenden...oder bin mal kurz wandern, wer weiss...


Corinna



🛠️ Mein neues Schlafzimmer – Projektfakten:


🔧 Geplant: „Ein Zimmer schnell zu meinem Schlafzimmer machen“


Realität: ein paar Wochen DIY mit Pausen & Kaffee ☕


💥 Startpunkt: leere Wände, alter Fussboden und Chaos deluxe


💡 Gamechanger: Material möglichst lokal besorgen – Nachschub jederzeit ✔️


🧱 Drama: Möbel im Geiste verschoben, Wände überprüft – ich hab gelernt, nix geht ohne Plan


📹 Ausbildung: YouTube, Instagram & meine eigene Handwerkerschule 😄


🎨 Style: Decke weiss, Wände... "No kei Ahnig", Mood: gemütlich & persönlich


🪵 Highlights: DIY-Vorbereitung deluxe – Löcher verspachteln, Fussleisten raus und das Beste: Material aussuchen 🥳


👷‍♀️ Fazit: Aus einem „normalen Zimmer“ wird mein Rückzugsort – Schritt für Schritt


💬 Botschaft: Vorbereitung ist alles – keine Eile, immer wieder durchatmen, seufzen und weitermachen. Perfekt ist langweilig. ✌️



💡 Noch mehr DIY-Kram gefällig?


Falls du jetzt Lust auf mehr Chaos, Farbe und „Hä, goht das wirklich?“ hast – ich hab da ein paar Projekte, die dich inspirieren könnten:


Und hey: Es muss nicht perfekt sein. Es darf chaotisch sein. Es darf länger dauern. Hauptsache, du fühlst dich wohl.


 
 
 

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