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Wandern im Breccaschlund am Schwarzsee: Natur, Meringues und Schlundfeeling

  • Corinna
  • 18. Juli 2025
  • 7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen


📍Ort: Schwarzsee, Kanton Freiburg


Start/Ziel: Talstation Riggisalpbahn → Breccaschlund → Hubel Rippa → Rückweg

Dauer: 4-5 Stunden (inkl. Pausen & Meringues)

Distanz: ca. 9 km

Höhenmeter: Aufstieg ca. 437 m (Sesselbahn optional), Abstieg ca. 500 m

Schwierigkeit: Mittel, Abstieg teils steil

Anreise: Bus oder Auto, Kostenpflichtiger Parkplatz Schwarzsee Gypsera

Highlight: Natur pur, Alphütten, Meringues mit Doppelrahm, Wasserfall & Kunst am See



Wanderung Schwarzsee – Route durch den Breccaschlund im Überblick


Willkommen am Schwarzsee – dem Ort, wo Abenteuer, Natur und Genuss aufeinandertreffen! Ob du gemütlich durch den Breccaschlund wanderst, auf den Kaiseregg-Gipfel kraxelst oder mit dem Monster-Trotti talwärts bretterst: Hier findest du Platz, frische Bergluft und Landschaften, die dich in den Entspannungsmodus versetzen.


Und das Beste: Am Ende wartet die wohlverdiente Belohnung – knusprige Meringues mit Doppelrahm. Ein Ausflug, der Bergliebe, Bewegung und kulinarischen Genuss perfekt kombiniert und Lust auf mehr macht.


Wenn du noch mehr Touren in der Region suchst, findest du hier eine weitere Wanderung rund um den Schwarzsee:



Abenteuer, Meringues & frische Luft – willkommen am Schwarzsee!


Tönt nicht schon der Name nach Abenteuer? Nach Wildheit? Nach alten Sagen, die eigentlich niemand so genau kennt, aber trotzdem Gänsehaut verursachen?


Und mal ehrlich: Was gibt es Schöneres, als unterwegs zu sein, ohne dass dir jemand den Selfie-Stick in die Nase bohrt oder du dich durch Menschenmassen quetschen musst? Genau – hier hast du dein Tempo, deine Ruhe und die Freiheit, zwischendurch dramatisch in die Landschaft zu starren.


Hier gilt: Platz ohne Ende, frische Luft im Überfluss und Meringues mit Doppelrahm als Pflichtprogramm. Ja, was sein muss, muss sein!


Und genau deshalb nehme ich euch heute mit: Willkommen in Freiburg, genauer gesagt am Schwarzsee, dorthin, wo im hintersten Winkel noch Deutsch gesprochen wird und Meringues quasi zum Lebensrecht gehören.


Fun-Fact: Wir waren erst vor wenigen Monaten hier, bei Regen und kühlen Temperaturen – da wirkte alles etwas… melancholisch. Diesmal: Sonne satt, warme Temperaturen und plötzlich hat die Landschaft eine komplett andere Magie.



Die Talstation der Riggisalpbahn.
Die Talstation der Riggisalpbahn.

Aufstieg zur Riggisalp mit der Sesselbahn am Schwarzsee


Start war an der Talstation der Riggisalp, direkt am Schwarzsee – quasi der Ort, wo die frische Bergluft schon beim Aussteigen anschlägt.


Da wir durch den Breccaschlund laufen und zum Schwarzsee hinabsteigen wollten, entschieden wir uns für die einfachste Variante: eine gemütliche Fahrt nach oben. Wer will denn schon nach oben laufen, wenn man so einen Rundumblick serviert bekommt? Eben.


Auf der Sesselbahn fläzten wir uns also bequem, die Beine baumelnd, und genossen:


  • die Aussicht auf die Berge, die sich sanft in den Himmel strecken

  • das Gefühl, absolut nichts leisten zu müssen (ausser atmen 😉)

  • den Luxus, dass wir keine steilen Wanderwege erklimmen mussten – noch nicht.


Oben angekommen, erste Priorität: Kaffee. Ohne geht nichts. Punkt.


  • Danach: Schwatz halten – wir sind ja gesellschaftlich.

  • Zwischendurch: kleine Pausen einlegen, um einfach die urige Landschaft zu geniessen

  • Dazu: das Gebimmel der Kuhglocken und die possierlichen Geissen beobachten – Natur pur!


Man könnte fast sagen: Die Sesselbahn ist nicht nur Transportmittel, sondern Entschleunigungsmaschine deluxe.



Gemütliches 'Bärghuss Riggisalp'.
Gemütliches 'Bärghuss Riggisalp'.


Wanderweg Breccaschlund – Naturparadies zwischen Felsen und Alpwiesen


Frisch mit Koffein versorgt, machten wir uns auf den Weg, dem Wegweiser folgend in den Breccaschlund. Dort, wo die Gletscher der Vergangenheit die Landschaft modelliert haben, liegen Felsen auf saftigen Wiesen herum.


Und zwischendurch öffnet sich plötzlich der Blick ins Tal und man merkt: Hier ist Natur noch Natur.


Die Alp 'Untere Euschels'. Hier könnt ihr euch mit Fondue, Ziegenkäse, Meringues und anderem verköstigen.
Die Alp 'Untere Euschels'. Hier könnt ihr euch mit Fondue, Ziegenkäse, Meringues und anderem verköstigen.

Alpwirtschaften im Breccaschlund – Käse, Fondue & regionale Spezialitäten


Auf dem Weg durch den Breccaschlund gibt es nicht viel mehr als Natur… und ein paar Bergwirtschaften. Nach rund 45 Minuten standen wir schon vor der nächsten Einkehr – der Alp „Untere Euschels“. Hier locken:


  • Fondue - jaha das gibts in der Schweiz ganzjährig 😉

  • Ziegenkäse - von den Ziegen, die entspannt in der Sonne liegen

  • Meringues mit Doppelrahm – Lebensglück in knuspriger Form. Jedenfalls für mich.


Wir liefen tapfer daran vorbei. Warum? Nun ja… wir waren gerade erst im Berghaus Riggisalp. Und auch wenn wir keine 20 mehr sind: soviel Pause ist dann doch nicht nötig.


Der Weg führte weiter:


  • Über saftige Blumenwiesen, gesäumt von Fichten

  • Durch duftende Wälder voller Harz – wir fühlten uns fast wie im Spa

  • Schliesslich öffnete sich der Wald und gab den ungehinderten Blick auf den Schwarzsee frei


Ein Moment, in dem man kurz stehen bleibt, die Aussicht geniesst und denkt: „Ja, genau dafür wandert man – frische Luft, Ruhe… und eine Meringue, die am Horizont lockt."



Weg über Blumewiese, gesäumt von Fichten.
Weg über Blumewiese, gesäumt von Fichten.

Aussichtspunkte im Breccaschlund mit Blick auf den Schwarzsee


Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, führte der Weg weiter durch den Breccaschlund. Mal bergauf, mal bergab, schlängelte sich der Pfad zwischen Matten, Felsen, Fichten und Bergahorn hindurch, flankiert von steilen Gipfeln – Landschaft, die beeindruckt, aber keinen Stress macht.


Nach einer Weile meldeten sich Hunger und Durst. Proviant war zwar an Bord, doch eine Alpwirtschaft in Reichweite? Da lässt man den Rucksack gern kurz liegen und gönnt sich eine Pause – Ausblick inklusive.


Aussicht auf den Schwarzsee...
Aussicht auf den Schwarzsee...
...und den Breccaschlund.
...und den Breccaschlund.

Pause auf der Alp – regionale Küche & Bergleben erleben


Wir erreichten die Alphütte, wo der Bauer gerade seine “Düngungs-Künste” auf den Feldern demonstrierte und die Geissen sich langsam auf den Heimweg machten.


Perfekter Zeitpunkt für eine wohlverdiente Pause – man kann ja nicht gleichzeitig wandern, Fotos machen und den Bauern bei der Arbeit begleiten.


Hier hatten wir alles:


  • Ausblick: Gipfel soweit das Auge reicht

  • Soundtrack: Kuhglocken und das leise Murmeln des Windes

  • Duftnote: Frische Bergluft mit einem Hauch… sagen wir mal, sehr erdiger Authentizität


Wir setzten uns, schlemmten ein Plättli mit hofeigenen Würsten und genossen es in vollen Zügen. Doch ganz ehrlich: das wahre Highlight wartete noch – Meringue, ich komme!


Alpwirtschaft St. Antoni Brecca.
Alpwirtschaft St. Antoni Brecca.

Wo die Geissen zuhause sind und die Natur den Düften freien Lauf lässt.
Wo die Geissen zuhause sind und die Natur den Düften freien Lauf lässt.
Dafür schmeckt ein "währschaftes Plättli" umso besser.
Dafür schmeckt ein "währschaftes Plättli" umso besser.

Wanderung zwischen Bergahornen, Berggipfeln und Aussicht


Bergahorne, welche teils über hundert Jahre alt sind,  säumen den Weg.
Bergahorne, welche teils über hundert Jahre alt sind, säumen den Weg.



Meringue bei der Hubel Rippa – kulinarisches Highlight am Schwarzsee


Hatte ich schon erwähnt, dass ich auf dieser Wanderung unbedingt eine Meringue essen wollte? Ja? Nein? Na gut, meiner Freundin gegenüber hatte ich es mindestens! einmal angekündigt. Sie wusste also, dass gleich ein süsses Highlight auf sie zukommen würde.


Obwohl wir beide eigentlich schon gut gesättigt waren, gilt hier das Naturgesetz: Was sein muss, muss sein! Und in diesem Fall hiess das: Meringue mit Doppelrahm.


Wir erreichten die Hubel Rippa – das Tor zum Meringue-Paradies. Die Wirtin kam freundlich herüber und fragte:

„Noch mehr Doppelrahm dazu?“

Meine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: ein enthusiastisches, unverhandelbares „JA!“


Und so begann der Moment, in dem Kalorien und Genuss trotz Wanderleistung mit meinen Hüften verschmolzen…



Die Hubel Rippa: hier ging's direkt ins Meringue Paradies.
Die Hubel Rippa: hier ging's direkt ins Meringue Paradies.

Abstieg zum Schwarzsee – Beintraining inklusive


Nach der Meringue-Pause hiess es: Raus aus dem Sitzen, rein in die Realität. Der Weg zurück zum Schwarzsee war alles andere als ein gemütlicher Spaziergang. Teilweise ging’s ziemlich steil bergab, die Waden meckerten nach jedem Schritt – ein echter Gratis-Fitnesskurs.


Aber hey, ein Vorteil: Die Kalorien der vorher verschlungenen Meringue (und dem Doppelrahm) schmolzen sozusagen live auf den Hüften weg. Wer hätte gedacht, dass Genuss und Sport so elegant zusammenpassen?


Die Umgebung präsentierte sich weiterhin in sattem Grün. Und als Belohnung winkte zwischendurch immer wieder ein Blick auf den glitzernden Schwarzsee.



Wasserfall, Spielplatz & ein bisschen Kunst am Schwarzsee


Bevor wir zum Parkplatz zurückliefen, stand noch ein kleiner Abstecher auf dem Programm: der Wasserfall am Ende des Sees. Beim letzten Besuch war er wegen Regenfällen gesperrt – diesmal also keine Ausrede!


Wir folgten brav den Wegweisern und landeten prompt an einem richtig netten Kinderspielplatz mit Grillstelle. Perfekt, wenn die Kleinen noch Energie haben und Erwachsene heimlich ihre Ruhe geniessen wollen. 😉


Der Wasserfall wenige Gehminuten vom  Schwarzsee entfernt.
Der Wasserfall wenige Gehminuten vom Schwarzsee entfernt.
Na, wenn das nicht zum Spielen einlädt!
Na, wenn das nicht zum Spielen einlädt!

Kurz darauf zeigte sich dann der Wasserfall. In echt ist er noch beeindruckender, als man es sich vorher ausmalt: das Wasser rauscht, die Luft ist frisch, der Wald kühlt angenehm. Ein kurzer Umweg, der sich definitiv lohnt.



Kunst & Kurioses am Schwarzsee


Auf dem Rückweg konnten wir nochmal einen Blick auf den Schwarzsee werfen, die Hubel Rippa erkennen – und sogar eine etwas andere Attraktion entdecken: eine Walflosse mitten im See. Die stammt vom Düdinger Künstler Manfred Zurkinden, der 2018 hier eine Ausstellung hatte. Ob die anderen Kunstwerke verkauft wurden? Keine Ahnung, die Flosse blieb aber. Cool, oder?


Wenn du noch mehr Kurioses im Greyerzerland entdecken möchtest, findest du hier einen spannenden Ausflug:


Hier haben wir bereits einen Teil des Sees umrundet. Auf der unteren Wiese rechts von der Mitte im Bild könnt ihr noch die Hubel Rippa erkennen.
Hier haben wir bereits einen Teil des Sees umrundet. Auf der unteren Wiese rechts von der Mitte im Bild könnt ihr noch die Hubel Rippa erkennen.

Walflosse im Schwarzsee.
Walflosse im Schwarzsee.
Noch einmal kurz die Füsse ins Wasser halten
Noch einmal kurz die Füsse ins Wasser halten

Fazit zur Wanderung Breccaschlund am Schwarzsee und warum ich wieder komme


Der Breccaschlund hat mich schlicht überzeugt. Es ist diese Kombination aus uriger Natur, klarer Bergluft, steilen Abstiegen, die in die Beine gehen, und kleinen kulinarischen Highlights, die mich echt begeistert hat.


Ich komme wieder, weil:


  • die Wege abwechslungsreich und überraschend sind – mal gemütlich, mal richtig in die Waden gehend, so dass jede Meringue wieder gerechtfertigt ist,

  • die Alphütten echte Pausen-Oasen bieten, bei denen man nicht nur essen, sondern auch das Bergleben spüren kann,

  • die Landschaft schlicht beeindruckt – von Felsen und Matten über alte Bergahorne bis zu den Aussichtspunkten auf Schwarzsee und Gipfel,

  • und weil es hier noch echte Momente der Ruhe gibt. Kein Selfie-Stick-Drama, kein Gedränge – nur Natur, Bewegung und die Freude am Entdecken.


Kurz gesagt: Der Breccaschlund ist genau der Ort, an den man zurückkehrt, wenn man Lust auf eine kleine Auszeit mit Aussicht, Abenteuer und ein bisschen Genuss hat. Ich weiss schon jetzt, dass mein nächster Besuch keine Frage von „ob“, sondern nur von „wann“ ist..



Corinna



Der Breccaschlund ist nur ein Teil des vielseitigen Greyerzerlands – wenn du mehr Ausflüge in der Region suchst, findest du hier die komplette Übersicht:



🎒 Breccaschlund-Überlebenstipp


💪 Abenteuer-Modus:

Wandern durch den Breccaschlund – mal gemütlich, mal in die Waden beissend. Monster-Trotti oder Bike? Auch möglich, für Adrenalin-Junkies!


🍰 Pflichtprogramm:

Meringues mit Doppelrahm bei der Hubel Rippa - Kalorien? Pff… die zählen hier nicht!


🐐 Alphütten-Alarm:

St. Antoni Brecca & Untere Euschels – Käse, Fondue, Kuhglocken – alles inklusive.


💦 Mini-Abenteuer:

Wasserfall am Ende des Sees + Kinderspielplatz – perfekt für kleine Entdecker und Eltern, die heimlich die Ruhe geniessen wollen.


🎨 Kurios & cool:

Walflosse mitten im Schwarzsee von Künstler Manfred Zurkinden – Gesprächsstoff garantiert.


🚡 Komfort-Upgrade:

Riggisalpbahn 👉 https://kaisereggbahnen-schwarzsee.ch - Beine ausruhen und Aussicht geniessen, wer will da schon laufen?


📌 Geheimtipp:

Plane genug Zeit ein – Natur, Pausen, Spielplatz & Meringues. Kalorien zählen? Heute mal vergessen. 😏


Mehr Informationen findet ihr unter: 👉 https://fribourg.ch/de/schwarzsee/

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