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Arnisee Wanderung: Geheimtipp im Urnerland mit Bergsee, Mini-Gondel und Mittelpunkt von Uri

  • Corinna
  • 23. Aug. 2024
  • 9 Min. Lesezeit

📍Ort / Region: Arnisee, Amsteg / Uri


Start / Ziel: Bergstation Arnisee

Ziel der Wanderung: Arnisee, Aussichtspunkt Vorder Arni & Mittelpunkt von Uri

Distanz: ca. 10 km

Dauer: ca. 4–5 Stunden (inkl. Picknick, Fotostopps und der Suche nach dem Mittelpunkt von Uri)

Höhenmeter: ca. 450 hm

Schwierigkeit: Leicht bis mittel

Route: Bergstation Arnisee – Vorder Arni – Arnisee – Themenweg Leutschachtal – Mittelpunkt von Uri – retour zum Arnisee – See-Rundweg – Bergstation

Alternative Wanderungen:

  • Leutschachhütte SAC (ca. 3 Std. | +700 hm)

  • Sunniggrathütte (ca. 2½ Std. | +600 hm)

Beste Reisezeit: Juni bis Oktober


Anreise ÖV

Zug bis Amsteg-Silenen, anschliessend mit der Luftseilbahn auf den Arnisee.

Luftseilbahn Amsteg–Arnisee: 👉 https://www.arnisee.ch

SBB Fahrplan: 👉 https://www.sbb.ch


Anreise Auto

Kostenlose Parkplätze befinden sich direkt bei der Talstation der Luftseilbahn in Amsteg.

Alternativ könnt ihr die Wanderung auch über die Luftseilbahn Intschi beginnen.


Einkehr

Berggasthaus Alpenblick: 👉 https://berggasthaus-alpenblick.ch

SAC Leutschachhütte: 👉 https://www.leutschachhuette.ch


Tipp

Die Wanderung eignet sich perfekt als:

  • Bergsee-Ausflug ohne grosse Menschenmengen

  • Genusswanderung mit wenig technischen Schwierigkeiten

  • Familienausflug

  • Picknickwanderung

  • Sommerwanderung mit Badeoption

  • Ausgangspunkt für längere Hüttentouren

  • Wanderung für alle, die Überraschungen mögen – angefangen bei der winzigen Gondel bis hin zum versteckten Mittelpunkt von Uri.


Highlights der Wanderung

  • Arnisee

  • Aussichtspunkt Vorder Arni

  • Panorama über das Reusstal und den Vierwaldstättersee

  • Rundweg um den Arnisee

  • Feuerstellen direkt am See

  • Glasklares Bergwasser

  • Mittelpunkt des Kantons Uri

  • Leutschachtal

  • Zwei Berggasthäuser

  • Wanderungen zur Leutschachhütte und Sunniggrathütte



Arnisee Wanderung: Der Bergsee in Uri, den kaum jemand kennt


Der wunderschöne Arnisee oberhalb von Amsteg im Kanton Uri.
Der wunderschöne Arnisee oberhalb von Amsteg im Kanton Uri.

Ha! Hab ich euch erwischt! Mal ehrlich: Wer von euch hat schon einmal etwas vom Arnisee gehört? Eben. Ich nämlich auch nicht. Jedenfalls nicht, bis eine meiner besten Freundinnen plötzlich vorschlug, genau diesen Bergsee im Urnerland zu erkunden.


Und wisst ihr was? Im Nachhinein frage ich mich ernsthaft, warum ich von diesem Ort nicht schon früher hörte.


Denn hoch über dem Reusstal versteckt sich ein glasklarer Bergsee, den ihr mit einer winzigen Gondel erreicht, die aussieht, als hätte sie jemand aus einem Überraschungsei zusammengebaut.


Dazu kommen traumhafte Ausblicke, gemütliche Feuerstellen, Wanderungen zu SAC-Hütten und sogar der geografische Mittelpunkt des Kantons Uri. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein? Genau das dachte ich auch.


Kommt mit auf eine Wanderung, die mich vom ersten Gondelmeter an überrascht hat – und bei der ich zwischendurch sogar kurz überlegte, freiwillig in einen eiskalten Bergsee zu springen. Wirklich nur kurz.



Schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer


Talstation der Arnisee - Luftseilbahn in Amsteg.
Talstation der Arnisee - Luftseilbahn in Amsteg.

Vor einigen Tagen zog es uns also ins Urnerland, genauer gesagt ins Reusstal. Dort versteckt sich der Arnisee hoch über dem Tal und ist nur mit der Luftseilbahn erreichbar. Dabei habt ihr sogar die Wahl: Entweder startet ihr in Amsteg oder etwas weiter südlich in Intschi.


Wir entschieden uns für Amsteg. Nach der Autobahnausfahrt ist die Talstation gut ausgeschildert und schnell gefunden. Allerdings solltet ihr euch von ihrem ersten Eindruck nicht irritieren lassen. Die kleine Station liegt etwas versteckt zwischen Schützenhaus und Lagerplätzen – nicht gerade der Ort, an dem man den Beginn einer idyllischen Bergwanderung erwarten würde.


Auch wenn euch dort nur wenige Menschen begegnen, seid ihr richtig. Die Mitarbeiter warten nämlich auf der Bergstation, weshalb ihr euer Ticket erst oben bezahlt. Das Beste daran: Das Ticket gilt für beide Luftseilbahnen. Ihr könnt also problemlos in Amsteg hinauffahren und später über Intschi wieder runter ins Tal – oder umgekehrt.


Na, wenn das keine flexible Tourenplanung ist!



Die wohl kleinste Gondel der Schweiz


Die gelbe Gondel: Klein, aber sie hält.
Die gelbe Gondel: Klein, aber sie hält.

Während wir an der Talstation warteten, schwebte irgendwo in weiter Ferne eine kleine gelbe Gondel langsam auf uns zu... dachte ich zumindest.


Mit der Ferne lag ich allerdings komplett daneben.


Ich musste tatsächlich zweimal blinzeln, bis mir klar wurde, dass die Gondel gar nicht weit weg war – sie war einfach winzig. So winzig, dass ich im ersten Moment dachte, da wolle sich jemand einen Scherz mit uns erlauben.


Dass darin ein Erwachsener bequem stehen könnte, war jedenfalls ausgeschlossen. Musste man aber auch gar nicht. Die Kabine ist nämlich ausschliesslich zum Sitzen gedacht und bietet gerade einmal Platz für vier Personen. Kuschelig trifft es wohl ganz gut.


Für grössere Rucksäcke oder Velos gibt's vorne und hinten Gepäckträger. Die Biker schnallen dort ihre Bikes fest und wir Normalsterblichen verstauen unsere Rucksäcke. Denn in der Gondel selbst findet höchstens das kleine Gepäck noch einen Platz.


Als die gelbe Mini-Gondel schliesslich vor uns hielt, hiess es also: Einsteigen, hinsetzen und los geht's. Und ganz ehrlich? Spätestens jetzt war ich gespannt, was uns da oben erwarten würde.



Der beste Wandertipp kommt manchmal von Einheimischen


Ausblick während der Fahrt mit der Luftseilbahn ins Reusstal und die Urner Berge.
Ausblick während der Fahrt mit der Luftseilbahn ins Reusstal und die Urner Berge.

Während der kurzen Gondelfahrt kamen wir mit zwei Einheimischen ins Gespräch. Und wie das in den Bergen halt so ist, dauerte es nicht lange, bis wir den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg bekamen.


Einer davon sollte sich später als echter Volltreffer herausstellen.


Hätten wir nicht auf die beiden gehört, wären wir nämlich schnurstracks Richtung Arnisee marschiert und hätten einen Ort verpasst, der für mich am Ende fast genauso beeindruckend war wie der See selbst.


Das Beste daran? Er liegt ausgerechnet in der entgegengesetzten Richtung. Nicht gerade dort, wo wir etwas erwartet hatten.


Also beschlossen wir kurzerhand, den kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Schliesslich weiss man nie, wann der beste Tipp des Tages direkt von einem Einheimischen kommt.


Und manchmal lohnt es sich eben, nicht einfach blind dem Weg zum eigentlichen Ziel zu folgen.



Aussichtspunkt Vorder Arni: Ein Panorama, das den Umweg mehr als wert ist


Blick von der Bergstation auf die Urner Bergwelt.
Blick von der Bergstation auf die Urner Bergwelt.
Weiter geht's hier Richtung 'Vorder Arni'.
Weiter geht's hier Richtung 'Vorder Arni'.

Schon an der Bergstation blieben wir stehen. Vor uns ragten die schroffen Urner Berge in den Himmel, dazwischen leuchteten saftig grüne Alpweiden und verstreut lagen kleine Berghäuser, von denen einige sogar gemietet werden können. Wunderschön!


Und natürlich wären da noch die Kühe. Denn seien wir ehrlich: Eine Schweizer Alp ohne Kühe wäre irgendwie wie ein Fondue ohne Käse.


Doch der eigentliche Höhepunkt wartete erst noch.


Nach rund einer halben Stunde erreichten wir den Aussichtspunkt Vorder Arni. Und spätestens dort wusste ich, weshalb uns die beiden Einheimischen unbedingt hierher schicken wollten.


Aussicht vom 'Vorder Arni' ins Reusstal und den Urnersee, der Teil des Vierwaldstättersees ist.
Aussicht vom 'Vorder Arni' ins Reusstal und den Urnersee, der Teil des Vierwaldstättersees ist.

Vor uns lag das ganze Reusstal. In der Ferne glitzerte sogar der Vierwaldstättersee, genauer gesagt der Urnersee zwischen den Bergen hervor.


Einer dieser Ausblicke, bei denen man automatisch das Natel zückt, ein Foto macht, es anschaut und feststellt: Sieht auf dem Bild nur halb so spektakulär aus wie in echt.


Bis zu diesem Tag kannte ich das Urnerland eigentlich nur aus dem Autofenster auf dem Weg Richtung Süden. Oder von der Raststätte Gotthard Nord, wenn mal wieder Stau angesagt war. Dass sich hier oben eine derart beeindruckende Bergwelt versteckt, hätte ich ehrlich gesagt nie erwartet.


Und dabei hatte ich den Arnisee noch nicht einmal gesehen.


Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Bergstation. Von dort führt ein gemütlicher Wanderweg in rund 20 Minuten leicht bergauf zum Arnisee.


Nun waren wir natürlich gespannt, ob der See mit der Aussicht mithalten konnte. Spoiler: Konnte er. Und zwar mit Leichtigkeit.



Arnisee: Ein Bergsee zum Verweilen – und für Mutige zum Baden


Die ersten Wanderer beim Pause machen, während wir noch den Arnisee bewunderten.
Die ersten Wanderer beim Pause machen, während wir noch den Arnisee bewunderten.

Und dann lag er plötzlich vor uns.

Eingebettet zwischen Wiesen, Wäldern und den Urner Bergen glitzerte der Arnisee in der Sonne. Trotz bestem Sommerwetter war es erstaunlich ruhig. Einige Wanderer genossen bereits die Aussicht, andere hatten sich am Ufer ein gemütliches Plätzchen gesucht.


Spätestens hier war mir klar, weshalb der Arnisee auch für Familienwanderungen so beliebt ist. Ein kurzer Rundweg, Feuerstellen, viel Platz zum Spielen und – sofern die Kinder mutiger sind als ich – sogar eine Badegelegenheit.


Den rund 30-minütigen See-Rundweg hoben wir uns für später auf. Zuerst war nämlich Picknick angesagt – direkt am Wasser.


Dafür findet ihr rund um den Arnisee genügend schöne Plätze:

  • Feuerstellen mit kostenlosem Holz (Schweiz halt)

  • Sitzbänke und grosse Steine am Ufer

  • viel Platz für eine Picknickdecke

  • öffentliche Toilette direkt beim See (Hallelujah)

  • zwei Berggasthäuser in unmittelbarer Nähe


Natürlich mussten wir auch unsere Füsse ins Wasser halten.

Das Fazit war schnell klar: arschkalt.


Einen Rettungsring gab es zwar, Badegäste zunächst keine. Erst später wagten sich tatsächlich vier Mutige in Bikini und Badehose ins Wasser. Allerdings nur für einen sehr kurzen Moment. Selbst bei sommerlichen Temperaturen hatte der Arnisee nämlich Badewannentemperatur... für Eisbären.


Meine Freundin und ich beschlossen trotzdem: Nächstes Jahr kommen wir wieder. Mit Bikini. Ob wir dann wirklich ins Wasser steigen, verrate ich euch danach.



Vom Arnisee führen viele Wege weiter


Auf dem Weg vom Arnisee ins...
Auf dem Weg vom Arnisee ins...
... beeindruckende Leutschachtal.
... beeindruckende Leutschachtal.

Der Arnisee eignet sich nicht nur für einen gemütlichen Rundweg. Von hier starten auch mehrere schöne Wanderungen:


  • Leutschachhütte (SAC): ca. 3 Std. | +700 hm

  • Sunniggrathütte: ca. 2½ Std. | +600 hm

  • Abstieg nach Amsteg

  • Abstieg nach Intschi


Wir entschieden uns für den Themenweg durchs Leutschachtal. Der führt Richtung Leutschachhütte und – zumindest laut Karte – auch zum geografischen Mittelpunkt des Kantons Uri.


Zumindest theoretisch. Denn schon bald hatten wir das Gefühl, dass sich dieser Mittelpunkt lieber versteckt, als gefunden zu werden... 😄



Der Mittelpunkt von Uri wollte einfach nicht gefunden werden


Endlich am Ziel: Dem Mittelpunkt von Uri.
Endlich am Ziel: Dem Mittelpunkt von Uri.

Je weiter wir durchs Leutschachtal bergauf marschierten, desto steiler wurde der Weg – und desto spärlicher wurden die Hinweise auf den Mittelpunkt von Uri. Irgendwann waren sie ganz verschwunden.


Also fragten wir die wenigen Wanderer, die uns entgegenkamen.

Den Mittelpunkt? Den kannte keiner.


Dafür hörten wir mehrmals den Satz: "Scho no e rächts Stück bis zur Hütte."

Ja schön... aber wir wollten doch gar nicht zur Hütte!


Langsam kamen Zweifel auf. Waren wir überhaupt noch richtig? Oder liefen wir gerade gemütlich in die falsche Richtung?


Meine Freundin und ich gehören allerdings noch zur Generation "Früher hat's auch ohne Google Maps funktioniert." Entsprechend gross war die Hemmschwelle, das Natel überhaupt hervorzunehmen. Man will sich ja schliesslich nicht gleich von der Technik helfen lassen.


Irgendwann kapitulierten wir dann doch.


Google Maps behauptete steif und fest, wir seien praktisch am Ziel.

Aha.


Blöd nur, dass ausser Bergen, Wiesen und einer ordentlichen Portion Verwirrung weit und breit kein Mittelpunkt zu sehen war.


Besagte letzte Kurve vor dem Mittelpunkt von Uri.
Besagte letzte Kurve vor dem Mittelpunkt von Uri.

Also beschlossen wir: Noch eine einzige Kurve. Dann drehen wir um.

Und natürlich... stand genau hinter dieser Kurve das kleine Schild am Felsen.

Typisch.


Der Mittelpunkt von Uri ist offenbar wie diese eine Socke nach dem Waschen. Er ist da – man muss ihn nur noch finden. 😄



Zum Abschluss einmal rund um den Arnisee


Das Tal zwischen den Bergen führt ins Leutschachtal.
Das Tal zwischen den Bergen führt ins Leutschachtal.
Sattes Grün umgibt den Arnisee.
Sattes Grün umgibt den Arnisee.

Nach unserer erfolgreichen Mittelpunktsuche machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Arnisee. Schliesslich fehlte uns noch der gemütliche Rundweg um den See, bevor es wieder Richtung Tal ging.


Und siehe da: Der Arnisee zeigte sich plötzlich von einer ganz anderen Seite.

Je nach Standpunkt leuchtete das Wasser mal türkis, mal tiefblau und spiegelte die umliegenden Berge glasklar wider.


Auf der bewaldeten Seeseite gibt es zwar keinen direkten Zugang zum Wasser, dafür säumen Heidelbeer- und Preiselbeersträucher den Weg. Leider waren wir dafür zu spät dran – die Beeren hatten offenbar schon andere Wanderer entdeckt.


Der Rundweg selbst ist mit seinen rund 30 Minuten kurz, aber wunderschön. Genau der richtige Abschluss einer Wanderung, bei der wir nicht nur einen unbekannten Bergsee, sondern ganz nebenbei auch den Mittelpunkt von Uri entdeckt hatten.



Fazit: Vom Geheimtipp zu einem meiner Lieblingsseen


Hand aufs Herz: Vor dieser Wanderung hätte ich den Arnisee vermutlich nicht einmal auf einer Schweizer Landkarte gefunden.

Heute würde ich jederzeit wieder hinfahren.


Nicht nur wegen des glasklaren Bergsees oder der grandiosen Aussicht. Sondern weil an diesem Tag einfach alles gepasst hat: Eine Gondel, die eher nach Spielzeug als nach Verkehrsmittel aussieht, ein Aussichtspunkt, den wir ohne Einheimische glatt verpasst hätten, ein Mittelpunkt von Uri, der sich erfolgreich vor Wanderern versteckt, und ein Bergsee, der selbst im Hochsommer lieber Kühlschrank als Badewanne spielt.


Offenbar hat es der Kanton Uri faustdick hinter den Bergen. Nach dem Arnisee gehört für mich auch der Gletschersee am Klausenpass zu den schönsten Bergseen der Region. Zwei völlig unterschiedliche Wanderungen – aber beide haben mich restlos überzeugt 👉 Wanderung zum Gletschersee am Klausenpass


Genau solche Wanderungen bleiben in Erinnerung.


Nicht, weil sie besonders spektakulär oder extrem sind. Sondern weil sie einen immer wieder überraschen. Und weil man am Ende mit deutlich mehr Geschichten nach Hause kommt, als man am Morgen erwartet hätte.


Ob ich nächsten Sommer tatsächlich in den Arnisee springe?

Fragt mich nach den ersten zehn Sekunden im Wasser noch einmal. 😄


Corinna




Zum Schluss noch dies …


💙 Mein Überraschungsmoment:

Dass ich mich bereits vor dem Arnisee in die Aussicht vom Vorder Arni verliebt habe.


🚠 Das schrägste Erlebnis:

Diese winzige Gondel. Bis heute bin ich überzeugt, sie ist beim Waschen versehentlich eingelaufen.


🥶 Mein Respekt gilt:

Den vier Badegästen, die freiwillig in den Arnisee gesprungen sind. Ich habe schon beim Füssebaden leise um Hilfe gerufen.


📍 Die grösste Herausforderung:

Den Mittelpunkt von Uri zu finden. Offenbar wollte der Mittelpunkt lieber Mittelpunkt bleiben als Touristenattraktion werden.


🌿 Mein Lieblingsplatz:

Direkt am Seeufer mit Picknickdecke, Aussicht und einfach mal gar nichts müssen.


🤫 Mein Geheimtipp:

Nehmt euch unbedingt die Zeit für den Aussichtspunkt Vorder Arni. Wer ihn auslässt, verpasst für mich einen der schönsten Ausblicke der ganzen Wanderung.


❤️ Mein Fazit:

Der Arnisee ist einer dieser Orte, von denen man vorher noch nie gehört hat – und den man danach jedem weitererzählt.


!


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