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Alt werden? Nicht mit mir! Dachte ich… bis diese 4 Dinge passiert sind

11. Dez. 2019
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Aug.


Woran merkt man, dass man älter wird?


Älterwerden zeigt sich nicht immer mit grossen Paukenschlägen. Oft sind es kleine Veränderungen, die sich ganz unauffällig einschleichen: schlechteres Sehen im Dunkeln, knackende Knie, ein Eigenleben des Bindegewebes oder plötzlich Haare an Orten, an denen sie nie eingeladen wurden. Genau diese vier Dinge haben mir irgendwann gezeigt, dass auch ich langsam älter werde – natürlich mit einer grossen Portion Humor.


Doch wie merkt man eigentlich, dass man älter wird?


Tja, leider bin ich da kein Experte, obwohl ich jeden Tag älter werde. Und woran ich das merke? Da würde ich ja gerne schreiben, an nichts, denn ich fühle mich so jung wie eh und je...was ja auch stimmt.


Und doch: es gibt so die eine oder andere klitzekleine Kleinigkeit, die mich hin und wieder stutzig macht. Aber eben, nur hin und wieder. Was dann zu der Frage führt: ignoriere ich das älter werden einfach, verschliesse ich meine Augen davor, lüge ich mir was in die eigene Tasche?


Ähhm...sagen wir doch einfach so: ich begegne dem Alter mit einer grossen Portion Neugier, manchmal Skepsis, immer wieder mit Humor und einer Gelassenheit, die ich in jungen Jahren noch nicht hatte.


Doch wie erkenne ich denn nun, dass ich nicht mehr ganz taufrisch, knackig und biegsam bin?


"In jedem Anfang liegt ein Zauber inne..." von Hermann Hesse. Immer schon hab ich mir diesen Satz aus dem Gedicht 'Stufen' zu Herzen genommen und habe bei allem, was sich in meinem Leben veränderte, diesen einen Zauber gefunden. Ausnahmslos. Auch beim altern.
"In jedem Anfang liegt ein Zauber inne..." von Hermann Hesse. Immer schon hab ich mir diesen Satz aus dem Gedicht 'Stufen' zu Herzen genommen und habe bei allem, was sich in meinem Leben veränderte, diesen einen Zauber gefunden. Ausnahmslos. Auch beim altern.


1. Schlechter sehen im Dunkeln – das erste Zeichen des Älterwerdens?


Ja, da wären mal die Autofahrten. Nach Einbruch der Dunkelheit. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass es mir vollkommen gleichgültig war, ob ich tagsüber oder nachts unterwegs war.


Doch in den vergangenen Jahren fiel mir auf, dass die Dunkelheit in der Nacht immer dunkler wurde, vor allem wenn ich mit dem Auto unterwegs war. In der Dunkelheit Auto fahren, laut Musik hören, Tausend Dinge im Kopf überlegen und die Regenschauer ebenso gekonnt meistern wie die aufblendenden Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos? Tempi passati!


Versuchte ich noch der nachlassenden Leistungsfähigkeit meiner Augen zu trotzen indem ich Kilo....nein Tonnenweise Rüebli ass, ignorierte meine Sehkraft diese Versuche stoiisch. Stattdessen nahm ich 20 Kilo zu (oder sind es 25 Kilo?).


Denn, wie ja jeder weiss, kann der Körper das Vitamin A der Karotten nur dann aufnehmen, wenn es ihm mit etwas Fett zugeführt wird. Vorzugsweise Mayo...also in meinem Fall. Aber warum bloss hat mir keiner gesagt, dass Rüebli so dick machen?!


Damals dachte ich noch, schlechteres Sehen im Dunkeln sei bereits der Höhepunkt meiner Augenkarriere. Dass meine Augen Jahre später sogar noch einen Netzhautriss produzieren würden, hätte ich niemals gedacht. Falls ihr die Geschichte noch nicht kennt: Hier durfte ich plötzlich lasern statt lesen.



2. Knackende Knie und steife Gelenke – willkommen im Club


Dass die Gelenke im Alter etwas lauter werden, kennen viele Menschen. Bei meinen Knien scheint allerdings jede Bewegung kommentiert werden zu müssen.


Die Sache mit den Knien: stundenlanges drauf rumsitzen...ein absolutes No go. Jeder Versuch, danach wieder aufzustehen wird von einem Knirschen und Knacken seitens der Knie kommentiert, von meinem Ächzen ganz zu schweigen! (Oder liegst an meinen überschüssigen Pfunden, siehe Rüebli oben? Doofes Gemüse aber auch...)


Doch wenn wir es richtig angestellt haben im Leben, brauchen wir auch keine Arbeiten mehr auf den Knien zu machen. Denn wir verdienen genügend Geld, dass wir uns unseren Gelenken zuliebe die Handwerker, Gärtner oder wen auch immer leisten können, die gegen Geld ihre Knie malträtieren.


Über die übrigen Gelenke kann ich noch nichts sagen, denn die haben sich noch nicht bei mir gemeldet. Ich glaube die trauen sich noch nicht!




3. Cellulite, Winkearme und das Bindegewebe mit Eigenleben


Was waren das für Zeiten, als mein Body noch stramm war. Die Muskeln waren gut zu erkennen und haben so Manchen dazu gebracht mir leise zu zu raunen: "Machst du so viel Sport?" „Äh...nööö..?"


Ich glaube, genetisch bedingt, hatte ich recht viel Glück, und ja: ich habe mich immer viel bewegt und tue das auch heute noch.


Doch die Genetik sagte in den vergangenen Jahren leise Servus und statt stramm und Muskeln winkt mir nun fröhlich die Cellulitis an den Oberschenkeln entgegen, wenn ich mich nach unten bücke, um mein Gewicht auf der Waage ab zu lesen. Ihr wisst schon: die Augen...hmpf...vom Gewicht fang ich schon gar nicht mehr an...


Und dann die blöden Sprüche über Winkearme: fand das sauglatt, wenn ich das bei anderen sah. Ich wisst was ich meine? Man winkt mit dem Armen und in leichtem Wellengang winkt der Arm nach Ende der Aktion noch selbstständig weiter? Selbst wenn die verabschiedete Person schon längst über alle Berge ist?


Heute gehöre ich auch zu der Kategorie mit den Winkearmen. Aber wozu gibts Ärmel an den Oberteilen? Eeeben! Nichts desto trotz hab ich mal ein ernstes Wörtchen mit meinem Bindegewebe geredet: die Antwort war gääähnendes Schweigen. Ignoriert werd ich also auch noch!



4. Falten, Kontaktlinsen und der Spiegel des Grauens


Keine Ahnung, ich seh ja nix...zumindest ist die Distanz bis zum Spiegel zu weit, um was genaueres zu erkennen. Und wenn ich näher an den Spiegel will, ist da das Lavabo im Weg...oder mein Bäuchlein...wie man's nimmt.


So, genug geplaudert, ich mach mich mal auf die Suche nach meinen Kontaktlinsen. Sonst werd ich zu müde vom angestrengtem Gucken und muss mir ein Mittagsschläfchen gönnen. Hat aber nicht mit dem Alter zu tun, nur mit den Augen...


Was mich nun aber doch interessieren würde: wer von Euch plaudert auch schon mit dem Bindegewebe oder sonstigem Körperteil?



Älter werden ist mehr als Falten und knackende Knie


Natürlich verändert sich der Körper. Die Augen werden etwas schlechter, die Gelenke melden sich häufiger und das Bindegewebe entwickelt einen ganz eigenen Humor.


Trotzdem bedeutet Älterwerden für mich nicht Verlust. Es bedeutet vor allem Gelassenheit, Freiheit und die Fähigkeit, über all diese kleinen Veränderungen lachen zu können.


Wobei ich zugeben muss: Nicht jede Eigenheit lässt sich auf das Alter schieben. Meine legendäre Rechts-Links-Schwäche begleitet mich nämlich schon mein ganzes Leben. Manche Baustellen altern eben einfach mit. 😄



Fazit mit Augenzwinkern:


Älterwerden? Ein bisschen wie ein Überraschungsei: Man weiss nie genau, was kommt – nur, dass es knackt, knirscht und manchmal auch winkt, wo man’s nicht geplant hat.


Statt Anti-Aging lieber Pro-Humor: Mit Rüebli Kontaktlinsen und einem Lächeln im Gesicht begegnet man jedem Fältchen mit Würde – oder eben einem guten Ärmel.


Und wer behauptet, dass Altern keinen Spass macht, hat wohl noch nie mit seinem Bindegewebe gesprochen.



Falls ihr jetzt denkt, das seien bereits alle kleinen Überraschungen, die mir das Älterwerden beschert hat, muss ich euch leider enttäuschen. Da wäre zum Beispiel noch der Netzhautriss, meine legendäre Rechts-Links-Schwäche (die zwar schon immer da war und sich tapfer mit ins Alter gerettet hat) und noch die eine oder andere Geschichte. 👉 Älter werden ist nichts für Feiglinge



Corinna



📋 Anzeichen, dass du vielleicht nicht mehr 25 bist…

🧐 Symptom

🤷 Erklärung

🛠️ Lösung

Nachtfahrten sind plötzlich Abenteuerurlaub

Deine Augen streiken im Dunkeln

Kontaktlinsen, Licht auf Maximum – oder einfach früher heim!

Die Knie knacken lauter als dein Lieblingssong

Gelenke melden sich erstmals zu Wort

Yoga, Humor, oder einen Handwerker engagieren

Die Cellulite winkt zuerst

Dein Bindegewebe hat den Dienst quittiert

Selbstbewusstsein hochziehen – oder die Ärmel

Du brauchst eine Lupe für den Spiegel

Die Haut bleibt diskret im Hintergrund

Neue Brille. Oder einfach nicht so genau hinschauen

Rüebli machen dick

Wegen Mayo. Nicht wegen Vitamin A.

Rüebli mit Humor servieren. Ohne Mayo. Vielleicht.



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